Was für eine Zeit, am Leben zu sein. Edelmetalle stehlen heute wieder einmal im Rampenlicht, aber in den letzten beiden Tagen ging es nicht um die rasanten Gewinne und den parabolischen Anstieg. Stattdessen dreht sich alles um die Gefahren einer schnellen und scharfen Korrektur nach unten. Bei jedem Schritt, der zu weit und zu schnell ging, war dies unvermeidlich. Etwas, etwas Ikarus fliegt zu nah an der Sonne.
Gold ist an diesem Tag nun um 6 % gefallen und steht vor dem größten Tagesrückgang seit April 2013 (einige Diagramme zeigen möglicherweise einen entsprechenden Rückgang von >6 % im Oktober 2025). Dies spricht also für das Ausmaß des Rückgangs, da der Umzug im April 2013 einer davon war Die Die schlimmsten Tage für Gold in der modernen Handelsgeschichte. Der damalige Rückgang wurde durch einen massiven Verkaufsrausch angesichts der Besorgnis über die Konjunkturmaßnahmen der Zentralbanken eingeläutet.
Gold (XAU/USD) Tageschart
Unterdessen verzeichnet Silber täglich einen Rückgang von über 13 %, da der Preis nahe daran ist, die 100-Dollar-Marke zu durchbrechen. Das wäre der schlimmste tägliche Rückgang des Edelmetalls seit der Ära der Covid-Pandemie. Damals erschütterte extreme Volatilität die breiteren Märkte inmitten der extremen Schwankungen der Risikostimmung.
Silber (XAG/USD) Tageschart
Wie bereits erwähnt, wird es zu einem gefährlichen Spiel, einen Punkt für Dip-Käufe zu nennen, sobald wichtige Niveaus durchbrochen werden. So wie es eine dumme Aufgabe ist, Kreisel zu pflücken, ist es ebenso sinnlos, zu versuchen, ein fallendes Messer aufzufangen.
Auf Märkten führen Gewinnmitnahmen zu Gewinnmitnahmen und es handelt sich um einen Kaskadeneffekt. Wenn der Preis unter diesen Umständen zu steigen beginnt, kann er also wirklich, wirklich steigen. Dies insbesondere bei einer Korrektur/Retracement eines solchen parabolischen Anstiegs nach oben.
Zu der Korrekturgefahr kommt hinzu, dass der saisonale Rückenwind für Gold und Silber im Januar nachlässt. Und wie hervorgehoben HierDer Februar scheint für beide Edelmetalle in den letzten Jahren kein vielversprechender Monat zu sein. Also, nur etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte.

