- Das Umfeld, in dem es nur wenige Einstellungen und Entlassungen gibt, kann bestehen bleiben oder sich schnell in einen Arbeitsmarkt verwandeln, in dem es keine Einstellungen mehr gibt und es mehr Entlassungen gibt
- Die Unternehmen sind vorsichtig optimistisch, die Arbeitnehmer sind sich nicht so sicher.
Das Signal hier ist meiner Meinung nach, dass die Fed schnell umschwenken könnte.
Die Kommentare stammen von einem kurzen LinkedIn Post. Hier ist der vollständige Text:
Sind die wirtschaftlichen Aussichten gut oder schlecht?
Spricht man mit Unternehmen, sind diese vorsichtig optimistisch. Das Wachstum ist gut, die Verbraucherausgaben bleiben solide, Arbeitsplätze sind leicht zu besetzen und Produktivitätssteigerungen tragen zur Kostenkontrolle bei.
Wenn man mit Arbeitern spricht, sind sie sich nicht so sicher. Dies lässt sich an den jüngsten Stimmungsumfragen ablesen, die zeigen, dass die Amerikaner damit rechnen, dass es weniger Arbeitsplätze geben wird und die Arbeitslosenquote steigen wird.
In vielerlei Hinsicht ist diese Trennung sinnvoll. Wir befinden uns schon seit einiger Zeit in einem Umfeld mit relativ geringen Einstellungs- und Entlassungsraten. Das mag so bleiben, aber die Arbeitnehmer sind sich darüber im Klaren, dass sich die Dinge schnell ändern könnten, sodass sie sich auf einem Arbeitsmarkt befinden könnten, auf dem es keine Neueinstellungen mehr gibt und es zu mehr Entlassungen kommt. Da die Inflation über dem 2-Prozent-Ziel des FOMC liegt, fühlt sich dies zu Recht prekär an.
Was bedeutet das für die Politik? Wir müssen beide Seiten unseres Mandats im Auge behalten. Die Amerikaner verdienen sowohl Preisstabilität als auch Vollbeschäftigung, und wir können beides nicht als selbstverständlich betrachten.

