Bitcoin (BTC) wird am Dienstag unter 69.000 US-Dollar gehandelt, was die Ansicht bestätigt, dass eine Preiskonsolidierung kurzfristig der wahrscheinlichste Kurs ist. Der Ausverkauf auf 60.000 US-Dollar und die anschließende Erholung auf 72.000 US-Dollar führten dazu, dass viele BTC-Preisindikatoren in eine Zone fielen, die laut Analysten eine tiefe Wertzone darstellt. Aber werden Käufer zu derselben Schlussfolgerung gelangen?
Wichtige Erkenntnisse:
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Die realisierten Preisspannen von Bitcoin orientierten sich an einer langfristigen Akkumulationszone, die neuen BTC-Höchstständen vorausging.
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Potenzgesetz-Quantilmodelle platzieren BTC in der Nähe der unteren 15 % seines langfristigen Log-Log-Preiskorridors, einer Zone, die immer wieder nach früheren Zyklusspitzen auftauchte.
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Die Bewertungs- und Momentumkennzahlen liegen im Bereich von 40.000 bis 55.000 US-Dollar und markieren einen statistisch signifikanten strukturellen Unterstützungsbereich.
Die von BTC realisierten Preisbänder beschreiben langfristige DCA-Zonen
Der realisierte Preis und der verschobene realisierte Preis von Bitcoin haben seit 2015 erfolgreich langfristige Akkumulationszonen identifiziert.
Der realisierte Preis spiegelt die durchschnittliche Kostenbasis aller zuletzt in der Kette bewegten BTC wider, während der verschobene realisierte Preis diese Kennzahl im Laufe der Zeit glättet und tiefere Wertzonen bei stärkeren Drawdowns erfasst.
Derzeit liegt der realisierte Preis von Bitcoin bei etwa 55.000 US-Dollar, während der verschobene realisierte Preis bei etwa 42.000 US-Dollar liegt.
Historische Daten aus mehreren Jahren zeigen, dass die Rallyes nach dem erneuten Test dieser Zonen zu großen Gewinnen führten, wie in der obigen Grafik dargestellt. Obwohl die Renditen im Laufe der Zeit zurückgegangen sind, weist die Struktur immer noch auf ein Aufwärtspotenzial von 170 % bis 220 % hin, was mit Zielen über 150.000 US-Dollar in der nächsten Aufwärtsphase übereinstimmt.
Bitcoin konsolidiert sich in der Regel sechs bis acht Monate lang, nachdem er die realisierten Preisspannen getestet hat, bevor er seinen Aufwärtstrend wieder aufnimmt und neue Höchststände erreicht.
Das Potenzgesetzmodell signalisiert eine relative Unterbewertung von BTC
Das vom BTC-Forscher Giovanni Santostasi populär gemachte aktualisierte Potenzgesetz-Quantilmodell Orte BTC nahe dem 14. Perzentil seines langfristigen Log-Log-Preiskorridors, was auf eine vorübergehende Unterbewertung nach einem Zyklus-Höhepunkt hindeutet, der hinter dem prognostizierten Hoch von 210.000 US-Dollar im Jahr 2025 zurückbleibt.

Der Zusammenfluss zwischen Preishandel in der Nähe realisierter Preisbänder und niedrigeren Perzentilen des Potenzgesetzes ist größeren Erholungen vorausgegangen.
Das fünfte (0,05) Perzentil des Modells markierte zuvor die Untergrenze des langfristigen Zyklus und liegt nun zwischen 50.000 und 62.000 US-Dollar und überschneidet sich mit dem durch die realisierten Preisbänder definierten Akkumulationsbereich.
Analysten gehen davon aus, dass es bei Bitcoin zu einem Ausverkauf kommen könnte, bevor es zur nächsten großen Rallye kommt
Bitcoin-Investor Jelle notiert dass der BTC-Preis derzeit etwa 31 % unter seinem ersten wöchentlichen RSI-Durchbruch von 37 liegt, einem Niveau, das den Tiefstständen des Zyklus seit 2014 vorausgeht.
Die Rückgänge lagen zwischen 17 % und 55 %, wobei die jüngsten Zyklen ihren Tiefpunkt näher bei 40 %–43 % erreichten, was einen potenziellen Abwärtstrend in Richtung 52.000 US-Dollar impliziert, bevor sich ein dauerhaftes Tief bildet.
Krypto-Analyst Sherlock hervorgehoben ein Zusammenbruch des BTC/Gold (XAU)-Verhältnisses unter die Marke von 15–16, ein Signal, das zuvor Übergänge in eine rückläufige Phase markierte.

Basierend auf diesem Rahmen warnt Sherlock, dass BTC noch einen tieferen Rückgang in Richtung der 38.000- bis 40.000-Dollar-Region erleben könnte, wenn sich die Geschichte wiederholt.
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