Der beliebte Krypto-Händler und NFT-Influencer Machi Big Brother hat nach einer Reihe von Teilliquidationen einer stark verschuldeten Ethereum-Wettposition auf der dezentralen Derivateplattform Hyperliquid einen schweren Schlag für sein Portfolio erlitten.
On-Chain-Analysen zeigen, dass das Handelskonto von Machi ist jetzt auf etwa 92.000 US-Dollar an Eigenkapital gesunken, was nach wochenlangem intensiven Engagement auf dem Kryptomarkt einen großen Rückgang darstellt.
Millionen in Kryptowährungen eingezahlt, dann innerhalb von 20 Tagen verloren
Laut Krypto- und Blockchain-Aufzeichnungen hat der Händler in den letzten 20 Tagen etwa 3,19 Millionen USDC an Einlagen als Margin hinterlegt. Diese Kapitalzuführungen trugen nicht zum Kontoausgleich bei, da der Marktdruck und die durch die Hebelwirkung verursachten Verluste anhielten.
Die geschätzten kumulierten realisierten und nicht realisierten Verluste liegen mittlerweile bei über 27,5 Millionen Dollar, was die Gefahren von Richtungswetten mit hoher Hebelwirkung auf volatilen Kryptomärkten verdeutlicht.
Der Vorfall hat sich in den letzten Wochen schnell zu einem der meistgesehenen Liquidationsereignisse entwickelt und die Aufmerksamkeit sowohl von Einzelhändlern als auch von institutionellen Beobachtern des Risikoverhaltens auf dezentralen Perpetual-Futures-Märkten erregt.
Hochverschuldete Long-Position auf Ethereum
Der Kern der Verluste bestand aus einem konzentrierten Long-In Ethereum. Aus Handelsunterlagen geht hervor, dass Machi im Berichtszeitraum ein Engagement von etwa 1.689 ETH im Wert von etwa 3,28 Millionen hatte.
Die Position war stark gehebelt (Berichten zufolge mehr als 35-fach) und es gab nur sehr wenig Spielraum gegen ungünstige Preisbewegungen. Die Liquidationsschwelle lag bei etwa 1.929 US-Dollar pro ETH und der Handel befand sich in einem riskanten Bereich, da sich die Ethereum-Preise änderten.
Die Marge wurde auf einem Niveau verwendet, das deutlich über dem sicheren Niveau lag, und selbst eine leichte Abwärtsvolatilität führte zu einer erzwungenen Schließung der Position, was zu wiederholten Teilliquidationen und erhöhten Verlusten führte.
Ein Paradebeispiel für Leverage-Risiko
Laut Kryptomarktanalysten kann der Vorfall als perfekte Demonstration dafür bezeichnet werden, wie Hebelwirkung sowohl die Überzeugung als auch das Risiko erhöhen kann. Obwohl gehebelte unbefristete Verträge es Händlern ermöglichen, große Engagements mit recht geringen Sicherheiten zu verwalten, bilden diese Verträge auch kleine Liquidationsbänder.
Und der vorgelegte Bericht lautete:
- Spitzenspannungsspielraum von über 140 %.
- Die Richtungsabweichung bei Langzeitbelichtung beträgt 100 %.
- Beschleunigter Rückgang der Nettogewinne und -verluste.
- Schwäche bei der Neuausrichtung nach zunehmender Kryptovolatilität.
Dies kann leicht außer Kontrolle geraten, wenn die Märkte eine Position umkehren, insbesondere bei dezentralen Börsen, wo der Liquidationsprozess automatisch auf der Grundlage der Protokollmechanismen erfolgt.
Weitere Auswirkungen auf die DeFi-Derivatemärkte
Die Liquidation bedeutet die Zunahme der Größe und Reife von On-Chain-Derivatebörsen wie Hyperliquid, die nun Leveraged-Transaktionen im Wert von mehreren Millionen Dollar unterstützen, ähnlich wie zentralisierte Börsen.
Allerdings bedeutet die Offenheit des Blockchain-basierten Handels, dass die Verluste in Echtzeit vor dem Weltpublikum erlebt werden, was die psychologische Wirkung auf den Markt noch verstärkt und eine massive Debatte über Risikomanagementpraktiken auslöst.
Die Teilnehmer der Branche stellen fest, dass dezentrale Hebelprodukte zwar den Zugang zu komplexen Strategien eröffnen, aber auch institutionelle Disziplin erfordern, die nicht alle Händler anwenden.
Die Marktvolatilität stellt Händler weiterhin auf die Probe
Die Verluste stehen im Einklang mit der erhöhten Volatilität der meisten Krypto-Assets, insbesondere von Ethereum, dessen Preis aufgrund der sich ändernden makroökonomischen Stimmung und des Liquiditätsumfelds extreme Höhen und Tiefen erlebte.
Konsolidierungsperioden können für Leveraged-Händler auch schwierige Bedingungen darstellen, da der Preis aufgrund des Fehlens einer klaren Richtungsbewegung einbrechen kann.

