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Ein Aktien-ISA kann ein wirksames Instrument zum Aufbau eines langfristigen passiven Einkommens sein. Aber wie viel Kapital braucht man wirklich, um 500 £ im Monat zu erwirtschaften?
Für viele Anleger ist die Idee, einen sinnvollen Teil der Lebenshaltungskosten durch Kapitalerträge zu decken, der Traum. Ein monatlicher Strom von 500 £ – oder 6.000 £ pro Jahr – könnte zur Finanzierung von Rechnungen und Reisen beitragen oder einfach für mehr finanzielle Sicherheit sorgen.
Und dank der Steuervorteile einer ISA kann jeder Cent an berechtigten Dividenden oder Abhebungen außerhalb der Reichweite des Finanzamts gehalten werden.
Bitte beachten Sie, dass die steuerliche Behandlung von den individuellen Umständen jedes Kunden abhängt und sich in Zukunft ändern kann. Der Inhalt dieses Artikels dient ausschließlich Informationszwecken. Es handelt sich dabei weder um eine Steuerberatung, noch handelt es sich um eine solche. Es liegt in der Verantwortung der Leser, ihre eigene Due-Diligence-Prüfung durchzuführen und professionellen Rat einzuholen, bevor sie Anlageentscheidungen treffen.
Vom Traum zur Realität
Um dieses Ziel in die Realität umzusetzen, bedarf es mehr als nur der Auswahl einer Handvoll Dividenden zahlender Unternehmen. Die Größe des ISA-Portfolios, die durchschnittliche Rendite, die es erwirtschaftet, und die Zuverlässigkeit dieser Einnahmequellen spielen alle eine wichtige Rolle.
Höhere Renditen verringern möglicherweise den Kapitalbedarf, sind jedoch häufig mit einem höheren Risiko verbunden. Konservativere Einkommensstrategien erfordern in der Regel einen größeren Starttopf.
Was sagt die Mathematik eigentlich aus?
Durch das Durchspielen einiger realistischer Ertragsszenarien lässt sich abschätzen, wie groß ein Aktien-ISA sein müsste, um das monatliche Ziel von 500 £ zu erreichen – und ob das Ziel durchaus erreichbar erscheint oder noch in weiter Ferne liegt.
Bei einer Rendite von 3 % müsste ein Anleger etwa 200.000 £ investieren.
Bei 4 % beträgt dieser Betrag etwa 150.000 £.
Bei 5 % könnten etwa 120.000 £ ausreichen.
Und bei 6 % sinkt das Ziel auf etwa 100.000 £.
Höhere Renditen verringern den Kapitalbedarf, sind aber oft mit einem höheren Risiko und weniger verlässlichen Dividenden verbunden. Für viele Anleger dürfte das Streben nach einer ausgewogenen Rendite mit verlässlichem langfristigen Ertragswachstum der nachhaltigere Ansatz sein.
Wachstum und Dividenden
Zu wissen, wo man investieren sollte, kann der schwierige Teil sein.
Eine Aktie, die sowohl Wachstumspotenzial als auch Dividenden bietet, ist Arbuthnot (LSE:ARBB).
Die Aktie wird um 8,2 gehandelt mal Forward-Gewinn. Das ist ein großer Rabatt auf FTSE 100 Mitbewerbern und notiert 71 % unter dem durchschnittlichen Aktienkursziel. Zugegebenermaßen gibt es nur zwei institutionelle Analysten, die diese Aktie abdecken. Und weil es sich um eine so kleine Aktie handelt, sind sie möglicherweise nicht die talentiertesten Analysten.
Dann ist da noch das Dividende. Auf Terminbasis liegt er bei etwa 6,1 % und könnte im Geschäftsjahr 26 auf etwa 6,6 % steigen. Die Prognose geht davon aus, dass dies doppelt durch Erträge gedeckt wird, was auf ein gewisses Maß an Stabilität schließen lässt.
Operativ scheint Arbuthnot durch die Nutzung seines beziehungsorientierten Modells erfolgreich zu sein. Mit einer Einlagenbasis von 4,42 Mrd. £, die Kundenkredite in Höhe von 2,32 Mrd. £ generiert, ist die Liquidität robust. Das diversifizierte Wachstum in den Bereichen Spezialkredite (895,9 Mio. £) und Vermögensverwaltung (2,38 Mrd. £) ergänzt die wachsende regionale Präsenz, was durch den Weg des Büros in Bristol hin zu einer Bilanz von 1 Mrd. £ veranschaulicht wird.
Ein Risiko besteht jedoch in der hohen Sensibilität der Bank gegenüber Zinsschwankungen, da sinkende Zinssätze die Nettozinsspanne schmälern können, wenn sich die Einlagenkosten langsamer als die Kreditrenditen anpassen.
Dennoch glaube ich durchaus, dass es eine Überlegung wert ist.

