Bildquelle: Aston Martin
Trotz seines geschichtsträchtigen Rufs Aston Martin‘S (LSE: AML) Aktien werden für jeweils ein paar Cent verkauft.
Für einige Leute könnte es als Penny Stock gelten. Aber mit einer Marktkapitalisierung von 641 Millionen Pfund erfüllt es nicht ein gemeinsames Kriterium für diesen Namen. Ein Penny Stock wird normalerweise für Pennys gehandelt, hat aber auch eine Marktkapitalisierung von weniger als 100 Millionen Pfund.
Auf dieser Grundlage bleibt Aston Martin eindeutig weit außerhalb des Penny-Stock-Territoriums – vorerst.
Doch dieser Anteil ist allein im vergangenen Jahr um 45 % gesunken.
Könnte es als Penny Stock enden?
Schreckliche Wertvernichtung
Dafür wäre ein weiterer Kursrückgang um rund 84 % erforderlich.
Ein solcher Rückgang klingt dramatisch – und wäre auch dramatisch.
Aber genau wie einige Autofans dazu neigen, die Straße in ihrem Kielwasser aufzureißen, hat Aston Martin als Aktie schrecklich abgeschnitten. In den letzten fünf Jahren ist es um 92 % gesunken.
Natürlich verrät Ihnen der Rückspiegel nicht, was auf der Straße vor Ihnen liegt. In diesem Fall denke ich jedoch, dass es einige nützliche Hinweise geben kann – und das Ziel könnte am Ende der Penny-Stock-Status sein.
Der Aktienkurszerfall ist aus mehreren Gründen zustande gekommen. Einer davon ist, dass Aston Martin große Mengen an Bargeld verbrannt hat. Dies geschieht weiterhin, was den Preis möglicherweise noch weiter nach unten drückt.
Ein weiterer Grund ist, dass das Unternehmen sein Geschäftsmodell nicht bewiesen hat. Auf operativer Ebene verliert das Unternehmen weiterhin Geld. Das kommt noch hinzu Bilanzächzend mit einer Nettoverschuldung von 1,4 Milliarden Pfund am Ende der ersten Hälfte des letzten Jahres.
Eine Wartung, die bares Geld frisst. Um Abhilfe zu schaffen, hat das Unternehmen wiederholt neue Aktien ausgegeben und dabei die bestehenden Aktionäre verwässert. Ich sehe die Gefahr, dass dies in Zukunft erneut der Fall sein könnte.
Viele Stärken – was ist also los?
Aber hier gibt es ein Rätsel.
Viele Penny Stocks haben auch unbewiesene Geschäftsmodelle.
Aber es mangelt ihnen möglicherweise auch an vielen anderen Dingen, etwa an Markenbekanntheit oder einem Betrieb im kommerziellen Maßstab. Aston Martin hat solche Dinge in Hülle und Fülle. Es verfügt über eine legendäre Marke, einen sehr wohlhabenden Kundenstamm und eine aufregende Antriebstechnologie, die bedeutet, dass Sie einen Aston erkennen, wenn Sie ihn sehen.
Warum verliert es also so stark an Wert, dass es möglicherweise zu einer Pennystock-Aktie werden könnte?
Hervorragende Vermögenswerte zu haben, ist eine Sache. Aber Sie müssen herausfinden, was Sie mit ihnen machen sollen.
Aston Martin versucht dies schon seit Jahren, aber es verschüttet immer noch rote Tinte, als würde es niemanden etwas angehen.
Allein der Betriebsverlust betrug im ersten Halbjahr 135 Millionen Pfund. Im Laufe der Zeit verloren die Aktionäre zunehmend das Vertrauen in das attraktive finanzielle Potenzial des Unternehmens.
Könnte sich das ändern?
Ich glaube, dass es möglich wäre.
Schließlich handelt es sich um ein alteingesessenes Unternehmen, das jede Woche Umsätze in Millionenhöhe erwirtschaftet. Es verfügt über Vermögenswerte kein anderer Autohersteller tut. Dies und sein Kundenstamm verleihen ihm eine erhebliche Preismacht.
Wenn das Unternehmen mehr Autos verkaufen kann, dürfte es auch von größeren Skaleneffekten profitieren.
Aber während ich Dinge denke könnte Veränderung, dafür braucht es Katalysatoren. Das Unternehmen verfügt seit Jahren über großes Potenzial, hat es aber nicht geschafft, die Wende zu schaffen.
Bis es konkrete Anzeichen dafür gibt, dass das Geschäftsmodell freien Cashflow generiert, geschweige denn Gewinne, werde ich nicht investieren.

