- Globale Anleger bleiben „überaus optimistisch“, aber ein Anstieg der Vermögenspreise im ersten Quartal ist schwieriger
- Rohstoffübergewichtung auf dem höchsten Stand seit Mai 2022
- Aktienübergewichtung auf höchstem Niveau seit Dezember 2024
- Am optimistischsten hinsichtlich der Gewinne seit August 2021, aber Investoren sagen, dass die Unternehmen bei neuem Rekordwert „überinvestieren“.
- Die KI-Blase ist das größte Tail-Risiko
- Long-Gold ist der am stärksten frequentierte Handel
- Rekord-Shorts beim US-Dollar, die pessimistischsten seit 2012
Der Bank of America Global Fund Manager Survey (FMS) ist einer der einflussreichsten Monatsberichte in der Finanzwelt. Dabei werden etwa 200 bis 400 institutionelle Fondsmanager (Menschen, die Hunderte Milliarden Dollar in Hedgefonds, Pensionsfonds und Investmentfonds verwalten) befragt, um herauszufinden, wie sie auf den Märkten positioniert sind.
Es ist als konträrer Indikator nützlich. Wenn die Positionierung auf der einen oder anderen Seite überdehnt wird, steigt tatsächlich das Risiko einer aggressiven Abwicklung. Wir haben gesehen, was kürzlich mit Edelmetallen passiert ist, als Silber in nur einer Woche um 47 % einbrach. Selbstgefälligkeit wird auf den Märkten bestraft. Im Allgemeinen gibt es einen Katalysator, der die Umkehrungen auslöst, oder einfach mehrere Faktoren, die einen Wendepunkt signalisieren.
Beispielsweise waren die Händler aufgrund der Entdollarisierungserzählung (die nicht durch die Daten gestützt wird) und der sehr gemäßigten Erwartungen hinsichtlich des Zinspfads der Fed gegenüber dem US-Dollar sehr pessimistisch eingestellt. Der Greenback könnte sich im Jahr 2026 tatsächlich wieder erholen, wenn sich der Arbeitsmarkt verbessert oder wenn die anderen großen Zentralbanken aufgrund schwächerer Daten eine gemäßigtere Haltung einnehmen.

