Zum Abschluss des Jahres 2025 gingen die ausländischen Bestände an US-Staatsanleihen im Dezember leicht auf 9,27 Billionen US-Dollar zurück. Im Vergleich dazu lag der Höchstwert im November bei 9,36 Billionen US-Dollar. Der Rückgang um 88,4 Milliarden US-Dollar scheint nicht viel zu sein, stellt aber immer noch den größten monatlichen Rückgang seit Ende 2022 dar. Aber nachdem wir im November ein Rekordhoch erreicht haben, denke ich, dass wir das verschmerzen können.
Das gilt insbesondere dann, wenn wir die Dinge stärker in einen Kontext stellen. Die Zahl zum Jahresende 2025 stellt immer noch ein enormes Jahr für die US-Schuldennachfrage dar, da sie Ende 2024 deutlich über 8,5 Billionen US-Dollar liegt.
Was können wir also aus dem Trend und den Daten des gestrigen Berichts machen?
Es gibt nur ein paar Dinge, die aus der obigen Tabelle hervorstechen.
Der erste ist natürlich der eklatante und anhaltende Rückgang der chinesischen Bestände an US-Staatsanleihen. Bis Ende 2025 sank die Zahl auf 683,5 Milliarden US-Dollar, was den niedrigsten Stand seit 2008 darstellt. Die Gesamtreduzierung der chinesischen Bestände im gesamten letzten Jahr betrug über 200 Milliarden US-Dollar. Damit folgt es dem Trend, den wir seit dem Höhepunkt im Jahr 2013 beobachten.
Allerdings ist das wichtige Detail bei der Betrachtung dieses Berichts, die Zahlen nicht für bare Münze zu nehmen. Denken Sie daran, dass es sich bei den hier aufgeführten Zahlen lediglich um einen Maßstab für die Bestände jedes Landes an Staatsanleihen bei US-Depotbanken handelt. Die Sache dabei ist, dass einige Länder möglicherweise immer noch Schätze über Nicht-US-Depotbanken kaufen. Daher fällt China wahrscheinlich in diese Kategorie.
Und diese Zahlen treten tendenziell in Ländern wie Belgien und Luxemburg auf. Das heißt jedoch nicht, dass alles mit Proxy-Käufen zusammenhängt. Sowohl Belgien als auch Luxemburg fungieren auch als Agenten, um die Nachfrage insbesondere nach privaten Finanzinstituten in Europa zu fördern.
Im Vereinigten Königreich fungiert London eher als globale Clearingstelle für private internationale Investoren. Das insbesondere nach der Covid-Pandemie.
Im Wesentlichen unterstreicht die dortige Darstellung auch die anhaltende Trendwende in Bezug auf die strukturellen Bestände an Staatsanleihen und US-Schulden.
Nicht mehr die Zentralbanken sind die großen Akteure, sondern private Investoren, also Hedgefonds, Pensionsfonds und Vermögensverwalter, sind nun die dominierenden Käufer. Und das schon seit einer ganzen Weile.
Wie gestern erwähnt, bedeutet dies lediglich, dass die US-Finanzierung zunehmend von marktbasiertem Kapital und nicht mehr so sehr vom Reserverecycling abhängt. Einfacher ausgedrückt geht es eher um Rendite und Finanznachfrage als um ein geopolitisches Merkmal.
Und trotz aller Negativität rund um den Dollar und US-Vermögenswerte seit letztem Jahr bleibt die Auslandsnachfrage nach Staatsanleihen stark. Die Gesamtbestände ausländischer Investoren verzeichneten im vergangenen Jahr im Laufe des Jahres 2025 sogar einen atemberaubenden Anstieg von 770 Milliarden US-Dollar.
Das sind gute Nachrichten für die US-Regierung, da sie auf der fiskalischen Seite weiterhin auf einem sehr schmalen Grat balanciert. Aber auch wenn die Auslandsnachfrage gerade so hoch ist, dass der Motor am Laufen bleibt, üben die fiskalischen Kosten weiterhin einen Würgegriff auf die Regierung aus.
Und jetzt, da sich die Nachfrage nach Staatsanleihen durch die „Finanzialisierung“ verschiebt, entsteht ein größeres Risiko, insbesondere weil Privatanleger stärker auf Preis/Rendite reagieren. Dies wiederum birgt auch das Risiko weiterer potenzieller Renditespitzen bei größeren Entwicklungen.

