Schlagzeilen:
Märkte:
- US-Dollar stabil, insgesamt eher uneinheitlich
- Der JPY führt, das GBP hinkt an diesem Tag hinterher
- WTI-Rohöl stieg um 1,6 % auf 66,01 $, nahe dem Dreiwochenhoch
- Gold stieg um 0,1 % auf 4.983 US-Dollar, Silber stieg um 0,5 % auf 77,57 US-Dollar (beides jedoch unter den frühen Höchstständen)
- Europäische Indizes fallen auf breiter Front, S&P 500-Futures fallen um 0,3 %
- 10-jährige US-Renditen steigen um 1,3 Basispunkte auf 4,094 %
- Bitcoin stieg um 0,3 % auf 66.510 $
Es war eine langsamere Sitzung, aber vor allem eine mit mehr Vorsicht. Vor dem Wochenende richten sich nun alle Augen auf die geopolitischen Risiken, da die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eskalieren. Berichten zufolge steht ein Angriff der USA unmittelbar bevor und man muss lediglich auf grünes Licht von Trump selbst warten.
Dadurch bleiben die Ölpreise gestützt, wobei WTI-Rohöl heute auf 66 US-Dollar und fast ein Drei-Wochen-Hoch gestiegen ist. Darüber hinaus waren Edelmetalle ebenfalls stärker gefragt, stehen aber im Allgemeinen immer noch unter einem gewissen Verkaufsdruck. Gold erreichte früher am Tag ein Hoch von 5.021 $, bevor es wieder unter die 5.000 $-Marke auf aktuell 4.983 $ zurückfiel. Auch Silber verbucht nun leichte Zuwächse von 0,5 % auf 77,57 $, nachdem es frühere Höchststände von 79,49 $ hinter sich ließ.
Bei den Hauptwährungen bleibt der Dollar stabiler, während der Sitzung jedoch etwas uneinheitlicher. EUR/USD verharrt aufgrund mangelnden Appetits stabil bei rund 1,1780, wobei große Optionsverläufe die Gewinne näher bei 1,1800 begrenzen. Unterdessen ist GBP/USD um 0,2 % auf 1,3463 gefallen, während USD/CHF an diesem Tag um 0,2 % auf 0,7740 gestiegen ist.
Der USD/JPY bewegte sich gut und blieb zuvor etwa auf dem Niveau von 155,00, bevor ein gewisser Verkaufsdruck einsetzte und das Paar an diesem Tag auf etwa 154,60 drückte.
In anderen Märkten herrscht bei den Aktien ein vorsichtigerer Ton, sicherlich mit Blick auf geopolitische Risiken. Die europäischen Indizes sind auf breiter Front gesunken, was einen kleinen Rückschlag für die Dynamik zu Beginn der Woche darstellt, die neue Rekordhöhen anstrebt. Unterdessen sehen auch die US-Futures schleppend aus, wobei die S&P 500-Futures um 0,3 % nachgaben. Die Walmart-Gewinne verzeichneten im Quartal einen leichten Anstieg, aber das reicht vorerst noch nicht aus, um die Stimmung zu heben, da man vor dem Wochenende auf die makroökonomische Landschaft achten sollte.
Als nächstes stehen uns die wöchentlichen Daten zu den Arbeitslosenansprüchen in den USA auf der Tagesordnung. Aber wenn alles andere gleich bleibt, wird die allgemeine Marktstimmung auf die Spannungen zwischen den USA und Iran achten, um zu sehen, wie sich diese am Ende der Woche auswirken werden.

