Die RBNZ signalisiert eine ruhige Hand bei den Zinssätzen, drückt den NZD nach unten und reißt den AUD mit sich.
Zusammenfassung:
-
NZD und AUD fallen beide, wobei Kiwi im asiatischen Handel den größten Rückgang verzeichnet.
-
RBNZ-Gouverneur Breman sagt, dass die Inflation im ersten Quartal wahrscheinlich bereits wieder innerhalb der Zielbandbreite liegen dürfte.
-
Die RBNZ ist zuversichtlich, dass die Inflation innerhalb von 12 Monaten auf den Mittelwert von 2 % zurückkehren wird.
-
Die Politik folgt keinem vorgegebenen Kurs, Entscheidungen bleiben datenabhängig.
-
Chefökonom Paul Conway sagt, dass die RBNZ mit Zinserhöhungen „nicht zufrieden sein wird“.
-
Trotz der Zuversicht hinsichtlich der Inflationsentwicklung ist der Ton am Rande stabil bis zurückhaltend
Der neuseeländische und der australische Dollar schwächten sich im asiatischen Handel ab, nachdem Vertreter der Reserve Bank of New Zealand Äußerungen abgegeben hatten, die zwar weitgehend positiv auf die Inflation reagierten, aber keine Dringlichkeit für eine weitere Straffung der Geldpolitik signalisierten.
RBNZ-Gouverneur Breman sagte, der Weg zurück zu einer Inflation von 2 % sei „holprig gewesen“, fügte jedoch hinzu, dass die Inflation voraussichtlich bereits im ersten Quartal dieses Jahres wieder im Zielbereich liegen werde. Sie bekräftigte ihre Zuversicht, dass die Inflation innerhalb der nächsten 12 Monate auf den Mittelwert von 2 % zurückkehren wird.
Entscheidend für die Märkte betonte Breman, dass Vorwärtsorientierung nicht bedeute, dass sich die Politik auf einem vorab festgelegten Kurs befinde. Die Zentralbank wird ihre Pläne anpassen, sobald neue Informationen eintreffen, um flexibel auf sich ändernde Daten reagieren zu können.
Der Chefökonom der RBNZ, Paul Conway, bekräftigte diese Botschaft und erklärte, dass die Bank mit Zinserhöhungen „nicht zufrieden sein wird“ – eine Linie, die den Kiwi am Rande zu belasten schien.
Der Ton deutet darauf hin, dass die RBNZ davon ausgeht, dass die Inflationsentwicklung im Großen und Ganzen auf dem richtigen Weg ist, was die Notwendigkeit einer aggressiven Folgeverschärfung verringert, es sei denn, die Daten überraschen positiv. Diese Kombination aus Vertrauen in die Desinflation und einer vorsichtigen Straffungspolitik kann die kurzfristigen Zinserwartungen dämpfen und die Währung unter Druck setzen.
Der australische Dollar fiel parallel zum Kiwi, was eher auf regionale Währungskorrelationen und eine breitere Risikostimmung als auf einen direkten inländischen Katalysator zurückzuführen ist. Die Reserve Bank of Australia hat kürzlich ihre erste Zinserhöhung seit etwa zwei Jahren vorgenommen und die Märkte preisen weiterhin das Risiko weiterer Zinserhöhungen ein.
Folgen Sie uns unbedingt, wir hatten Bremans Kommentare schon vor Stunden.

