Ethereums [ETH] Die Derivatelandschaft erfährt derzeit einen aggressiven Schuldenabbau, da sich die Post-ATH-Korrektur vertieft. Beispielsweise brach das Open Interest von 33,3 Milliarden US-Dollar auf etwa 11 Milliarden US-Dollar ein, was einen Rückgang des Leveraged Exposure um 66 % widerspiegelt.
Eine solche Abwicklung hat sich an den großen zentralisierten Börsen vollzogen, wobei die Positionierung von Futures die Richtung der Liquidität bestimmt.
Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels war Binance führend Kontraktion mit einem Rückgang von 68,2 %, während OKX um 63,5 % fiel und Bybit mit 72,6 % den stärksten Rückgang verzeichnete. Liquidationen lösten einen Großteil dieses Rückgangs aus, da Händler, die sich gegen den Abwärtstrend positionierten, mit erzwungenen Ausstiegen konfrontiert waren.
Gleichzeitig, ETHs Der Preisverfall von über 4.000 US-Dollar in Richtung 1.900 US-Dollar hat automatisch auch die fiktiven Kontraktwerte reduziert.
Makrounsicherheit und Bitcoins [BTC] Die Schwäche dämpfte die Risikobereitschaft weiter und veranlasste Händler dazu, Positionen präventiv zu schließen.
Dieser Rückgang hat die Marktstruktur verändert, indem er überschüssige Hebelwirkung beseitigt und den durch Derivate verursachten Verkaufsdruck geschwächt hat. Und doch kann es auch als Beweis für eine fragile Stimmung gewertet werden. Vor allem, wenn die Teilnehmer von der spekulativen Hebelwirkung zu einer vorsichtigen, punktuellen Positionierung übergehen, bis das Vertrauen wiederhergestellt ist.
Die Liquidations-Heatmap zeigt einen Long-Squeeze in der Nähe von 1,9.000 US-Dollar, da die Hebelwirkung zurückgesetzt wird
Der jüngste Open-Interest-Flush von Ethereum fand parallel zu sichtbaren Liquidationsclustern im ETH/USDT-Paar von Binance statt.
Wenn der Preis stark sinkt, lösen Long-Positionen kaskadierende Nachschussforderungen aus, was erzwungene Ausstiege beschleunigt. Seine Welle richtete sich marktweit aus Liquidationendie sich innerhalb von 24 Stunden auf rund 189 Millionen US-Dollar beliefen, was die Volatilität verstärkte.
Während des Ausverkaufs schoss der Preis durch dichte Leverage-Taschen nahe der 1.950-Dollar-Marke und näherte sich der 1.900-Dollar-Zone, wo sich die Liquidationsbänder verschärften. Frühere Abwärtstrends haben ähnliche Druckzonen zwischen 1.800 und 2.000 US-Dollar hervorgehoben, was die strukturelle Anfälligkeit in diesem Korridor verstärkt.
Mit der Abwicklung der Liquidationen ließ die Intensität jedoch nach und die Positionierung stabilisierte sich. Tatsächlich haben die jüngsten Aktivitäten gezeigt, dass die Cluster-Dominanz trotz des erhöhten Umsatzes zurückgegangen ist, was auf eine geringere übermäßige Hebelwirkung hindeutet.
Ein solcher Übergang bedeutet eine teilweise strukturelle Säuberung. Händler können nun niedrigere Verschuldungsquoten und eine defensivere Positionierung einführen, während das systemische Risiko im Vergleich zu Spitzenliquidationsphasen abnimmt, was eine kurzfristige Stabilisierung fördert.
Der Rückgang von Ethereum in Richtung 1.950 US-Dollar fiel mit einer aggressiven On-Chain-Absorption zusammen, da Anleger das Angebot von den Börsen abzogen. Reserven sank stetig und erreichte 16,1 Millionen ETH – ein Mehrjahrestief. Dieser Rückgang war auf anhaltende Kapitulationsverkäufe aufgrund von ETF-Abflüssen und makroökonomischem Druck zurückzuführen.
Als schwache Hände ausstiegen, lange Teilnehmer angesammelt etwa 25 Millionen ETH bis Anfang/Mitte Februar.
Unterdessen stabilisierte sich der Preis im Bereich von 1.900 bis 2.000 US-Dollar, da die Lagerbestände auf der Verkäuferseite abnahmen. Vorerst haben reduzierte Devisenbestände das unmittelbare Verteilungsrisiko gedämpft. Dennoch würde eine gedämpfte ETF-Nachfrage die Aufwärtsdynamik dämpfen.
Diese Einstellung kann ein Zeichen für vorsichtiges Vertrauen und kein riskantes Verhalten sein. Vor allem, da sich Großinvestoren auf langfristiges Wachstum einstellen, während kurzfristige Preisschwankungen langsam nachlassen.
Abschließende Zusammenfassung
- Die Hebelwirkung auf den Derivatemärkten von Ethereum wurde aggressiv reduziert, was den Zwangsverkaufsdruck verringerte und gleichzeitig für eine vorsichtige Stimmung sorgte.
- Gleichzeitige Devisenabflüsse und eine starke Angebotsabsorption führen zu einer Verknappung der liquiden Bestände und stabilisieren die 1900-Dollar-Zone.




