Am 19. Februar lag der Preis von Ethereum nahe bei 1.932 US-Dollar, nachdem er zu Beginn des Monats auf die Marke von 1.700 US-Dollar gefallen war. Der Niedergang war brutal gewesen. Die darauf folgende Reaktion fühlte sich jedoch strukturell anders an.
Das aggregierte Altcoin-Handelsvolumen gegenüber Stablecoin-Paaren stieg aggressiv an, während die Preise hinterherhinkten. Unter dem Preis bildeten sich immer wieder starke Kaufwände. Auch der Einzelhandel kapitulierte vor angstgetriebenen Verkäufen.
Daher stellte sich die eigentliche Frage: War hinter dieser stillen Ansammlung sichtbare Panik zu sehen?
Der Tiefpunkt von Ethereum treibt das Altcoin-Volumen in die Höhe
Ethereums [ETH] Der Preisverfall in Richtung 1.700 US-Dollar erzwang weitreichende Liquidationen bei Altcoins. Schwache Strukturen brachen schnell zusammen. Auch die Stimmung wurde feindselig und unversöhnlich.
Allerdings stieg die Lautstärke während dieser Schwächephase sprunghaft an, anstatt nachzulassen. Diese Divergenz war wichtig. Eine hohe Beteiligung bei niedrigen Preisen ist oft ein Zeichen der Absorption.
Insbesondere das in Stablecoins notierte Altcoin-Volumen stellte das Niveau zu Beginn des Zyklus 2019–2020 in den Schatten. Dieses Ausmaß war unbestreitbar. Aufgrund dieser Entwicklungen veränderte sich die Struktur vom reinen Niedergang hin zur Verdichtung.
Kaufbarrieren absorbierten wiederholt aggressive Verkäufe, wenn dies sonst zu einem weiteren Zusammenbruch geführt hätte. Stattdessen stabilisierte sich der Preis des Altcoins in den Charts.
Andere/Bitcoin durchbricht mehrjährigen Abwärtstrend
OTHERS/BTC durchbrach einen seit langem bestehenden zinsbullischen Keil auf dem Wochen-Chart. Diese Pause folgte auf Jahre mit niedrigeren Höchstständen. Die Verschiebung war nicht kosmetischer Natur.
Unterdessen erzählte der MACD eine härtere Geschichte. Seit 2021 wechselt der Wert nach jedem Ausbruchsversuch zu Rot. Der Schwung versagte immer wieder und jeder Funke wurde erstickt.
Bemerkenswert ist jedoch, dass der MACD nun zum ersten Mal seit fast sechs Jahren zwei Monate in Folge grün geblieben ist. Bisher verzeichnete nur die Altcoin-Saison 2021 eine anhaltende grüne Dynamik. Andere Ausbruchsversuche wurden aggressiv verkauft.
Nach Jahren im negativen Bereich und extrem überverkauften Bedingungen beginnt der Indikator endlich aufzuwachen. Der RSI spiegelte diese Verschiebung wider, stieg stetig von überverkauften Niveaus an und erreichte höhere Tiefststände.
Allerdings dürfte nicht jeder davon überzeugt sein. Eine vollständige Altcoin-Saison erfordert eine umfassendere Bestätigung. Viele glauben, dass jede Rallye fragil bleiben würde, wenn Bitcoin nicht über dem wöchentlichen EMA 200 bleiben würde.
Daher hängt das Vertrauen immer noch davon ab, dass Bitcoin über dem wöchentlichen EMA 200 bleibt.
Steht eine Altcoin-Rallye bevor?
Der ALT/BTC zeigte eine ähnliche Stärke mit einem anhaltend grünen MACD-Histogramm. Diese Konstanz fehlte jahrelang. Daher könnte sich die Dynamik nur allmählich verschieben.
Allerdings bleiben die Preise immer noch unter den Höchstständen früherer Zyklen. Die Struktur mag konstruktiv, aber auch unvollständig sein. Der Schlusskurs im Februar wird für den Altcoin von großer Bedeutung sein.
Sollte der Februar grün abschließen, wären die Implikationen weit über die Optik hinaus. Es würde die anhaltende Rotation nach Jahren der Ablehnung bestätigen. Mit Blick auf die Zukunft könnte das die Tür für eine öffnen Altcoin-Rallye in den kommenden Monaten im Verlauf des Jahres 2026.
Abschließende Zusammenfassung
- Die Volumenausweitung und die MACD-Stärke deuten auf eine strukturelle Akkumulation in den Charts von Ethereum hin.
- Ein bestätigter grüner Schlusskurs im Februar könnte eine breitere Altcoin-Dynamik auslösen.




