Entscheidung [ARB] ist dem allgemeinen Marktabschwung trotz verbesserter Netzwerkfundamentaldaten nicht entgangen. Arbitrum, eine führende Layer-2-Blockchain mit ihrem nativen Token ARBerlebte bei Redaktionsschluss einen starken Rückgang, der in den letzten 24 Stunden zu einem Verlust von 10 % führte.
Was den jüngsten Rückgang bemerkenswert macht, ist, dass er nicht, wie so oft der Fall, ausschließlich von Perpetual-Futures-Händlern vorangetrieben wurde. Stattdessen spielte die Kapitalrotation in der Kette eine wesentliche Rolle für die schlechte Leistung von ARB.
Die Grundlagen zeichnen ein kontrastierendes Bild
Aus fundamentaler Sicht deutete die Aktivität in der Arbitrum-Kette in den letzten 24 Stunden eher auf die Möglichkeit einer Erholung als auf einen Rückgang hin. Die Preisentwicklung zeigte jedoch ein anderes Bild.
In diesem Zeitraum stiegen sowohl die täglichen Transaktionen als auch die täglich aktiven Benutzer gleichzeitig. Daten von Artemis zeigen, dass die Zahl der täglich aktiven Nutzer auf 4,3 Millionen gestiegen ist, während die aktiven Adressen 162.700 erreicht haben.
Dies entspricht durchschnittlich etwa 26 Transaktionen pro Benutzer, was auf ein starkes Netzwerkengagement hinweist.
Auf den ersten Blick erscheint dieses Aktivitätsniveau grundsätzlich bullisch. Erhöhte On-Chain-Transaktionen unterstützen typischerweise den Netzwerknutzen und damit auch die Token-Nachfrage, da der native Vermögenswert häufig Ökosysteminteraktionen erleichtert.
Eine eingehendere Analyse zeigt jedoch, dass ARB zwar ein bescheidenes Versorgungswachstum verzeichnete, erhebliche Kapitalabflüsse jedoch die Gesamtaussichten untergruben.
Kapitalabflüsse verändern das Marktvertrauen
Die rückläufige Tendenz resultierte hauptsächlich aus erheblichen Abflüssen in der Kette. Artemis Berichte dass Arbitrum am vergangenen Tag den größten überbrückten Nettoabfluss unter den großen Ketten verzeichnete.
Etwa 56,9 Millionen US-Dollar an Kapital verließen das Netzwerk und wanderten in andere Ketten, ein häufiges Zeichen für eine Liquiditätsumverteilung innerhalb des Kryptomarktes.
Zwei Ökosysteme profitierten am meisten von dieser Bewegung: Ethereum [ETH] Und Hyperliquid [HYPE]. Ethereum absorbierte etwa 34,7 Millionen US-Dollar, was 59 % der Abflüsse ausmacht, während Hyperliquid etwa 17,7 Millionen US-Dollar anzog, was 30,59 % entspricht.
Trotz dieser Zuflüsse blieb die Preisentwicklung beider Vermögenswerte relativ neutral, was darauf hindeutet, dass die Kapitalmigration nicht sofort eine starke Aufwärtsdynamik auslöste.
Dennoch, Das Die Rotation spiegelt eine Verschiebung des Marktvertrauens weg von ARB und hin zu konkurrierenden Ökosystemen wider.
Die Community-Sentiment-Daten von CoinMarketCap unterstreichen diesen Trend, wobei die bullische Überzeugung für ARB von 83 % am 18. Februar auf 48 % zum Zeitpunkt der Drucklegung gesunken ist. Der Stimmungsrückgang spiegelt weitgehend den jüngsten Preisverfall von ARB wider.
Der Derivatemarkt verstärkt den Abwärtsdruck
Während Kassaabflüsse die Schwäche auslösten, scheinen die Derivatemärkte sie verstärkt zu haben.
Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels deuteten Daten von CoinGlass darauf hin, dass die OI-gewichtete Finanzierungsrate negativ wurde und bei -0,0056 % lag.
Eine negative Finanzierungsrate deutet darauf hin, dass Short-Händler Long-Positionen zahlen, was bedeutet, dass ein wachsender Anteil des Open Interest (OI) für weitere Abwärtsbewegungen positioniert ist.
Darüber hinaus floss etwa 3 Millionen US-Dollar an frischer Liquidität in den Derivatemarkt. Anstatt die Preisstabilität zu unterstützen, stärkte dieses Kapital weitgehend das Short-Engagement und erhöhte den Abwärtsdruck auf ARB.
Das Ungleichgewicht zwischen Long- und Short-Liquidationen verdeutlicht zusätzlich die vorherrschende rückläufige Tendenz. In den letzten 24 Stunden verloren Long-Händler für jeden Dollar, den Short-Händler verloren, etwa 37 Dollar. Diese starke Divergenz unterstreicht das Ausmaß, in dem bullische Positionen aggressiv aufgelöst wurden.
Aus technischer Sicht begünstigt die aktuelle Struktur Verkäufer. Der Preis sinkt weiter, während das Handelsvolumen steigt, ein Muster, das oft eine starke Verteilung widerspiegelt. Historisch gesehen geht diese Divergenz zwischen sinkenden Preisen und steigenden Volumina tendenziell einem weiteren Abwärtstrend voraus.
Derzeit deuten sowohl die kassagetriebene Kapitalrotation als auch die Derivatepositionierung darauf hin, dass die rückläufige Dynamik weiterhin erhöht ist und die Möglichkeit weiterer Rückgänge beim ARB durchaus im Spiel bleibt.
Abschließende Zusammenfassung
- Arbitrum verzeichnete einen Anstieg der Transaktionen und Benutzeraktivitäten, ohne dass sich dies auf den ARB-Token auswirkte.
- Die Liquiditätsabflüsse in der Kette erreichten 56,9 Millionen US-Dollar, während die Derivatemärkte 115 Millionen US-Dollar größtenteils in Short-Positionen kanalisierten.




