- Zuvor betrug +2,8 %
- PCE M/M +0,4 % gegenüber +0,3 % erwartet
- Vorher +0,2 %
- Kern-PCE Y/Y +3,0 % gegenüber +2,9 % erwartet
- Vorher +2,8 %
- Kern-PCE M/M +0,4 % gegenüber +0,3 % erwartet
- Vorher +0,2 %
Konsumausgaben und -einkommen für Dezember:
- Persönliches Einkommen +0,3 % gegenüber +0,3 % erwartet
- Zuvor +0,3 % (revidiert auf +0,4 %)
- Persönliche Ausgaben +0,4 % gegenüber +0,4 % erwartet
- Vorher +0,5 % (geändert auf +0,4)
- Reale Privatausgaben +0,1 % gegenüber +0,3 % zuvor
US-Kern-PCE im Jahresvergleich
Dies sind höhere als erwartete Zahlen, aber nicht wirklich überraschend, da Fed-Chef Powell erwähnte, dass er für Dezember einen Anstieg des Kern-PCE auf 3,0 % erwartet. Daher ändert dieser Bericht nichts für die Fed. Die Marktpreise haben sich nach den Wirtschaftsdaten kaum verändert, da Händler weiterhin mit einer Lockerung um 58 Basispunkte bis zum Jahresende rechnen, wobei die erste Zinssenkung frühestens im Juni erfolgt.
Ich persönlich bin der Meinung, dass der Markt Zinssenkungen zu optimistisch gegenübersteht, da sich die Arbeitsmarktdaten verbessert haben und die Inflation näher bei 3 % als dem 2 %-Ziel liegt.
WAS IST DER PCE-BERICHT?
Der Bericht „Personal Consumption Expenditures“ (PCE) ist eine monatliche Wirtschaftsveröffentlichung des US Bureau of Economic Analysis (BEA), die erfasst, wie viel Verbraucher für Waren und Dienstleistungen ausgeben. Es dient als wichtigste Säule der US-Wirtschaft, da die Konsumausgaben etwa zwei Drittel der inländischen Wirtschaftstätigkeit ausmachen.
Der Bericht ist vor allem für seinen PCE-Preisindex bekannt, den die Federal Reserve als ihren „Goldstandard“ zur Messung der Inflation betrachtet. Im Gegensatz zum allgemeineren Verbraucherpreisindex (CPI) erfasst der PCE einen breiteren Kostenbereich, einschließlich der Kosten, die im Namen der Verbraucher gezahlt werden (z. B. vom Arbeitgeber bereitgestellte Gesundheitsversorgung). Außerdem wird eine „Kettenformel“ verwendet, die das Substitutionsverhalten berücksichtigt. Wenn beispielsweise die Rindfleischpreise in die Höhe schnellen und die Käufer auf Hühnchen umsteigen, spiegelt der PCE diese Verschiebung wider, während der CPI dabei oft hinterherhinkt.
Investoren und politische Entscheidungsträger beobachten zwei Versionen: „Headline“ PCE (oder den Deflator) und „Core“ PCE, der volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, um langfristige Inflationstrends aufzudecken.

