Die Märkte sind ruhig und unruhig. Die Bitcoin-Preise sind zurückgegangen und die großen Inhaber behalten ein kühles Gesicht, während die Charts wackeln. In Berichten wird darauf hingewiesen, dass ein freimütiger Investor den Markt in drastischen Worten formuliert: Entweder scheitert er völlig oder er wird weitaus wertvoller, als sich die Leute jetzt vorstellen.
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Saylors binäre Wette
Laut Michael Saylor gibt es für Bitcoin nur zwei plausible Endergebnisse: wertlos oder wertlos 1 Million Dollar pro Münze. Das ist keine schnelle Trading-Idee. Es handelt sich um eine langfristige Sichtweise auf Knappheit und Nachfrage.
Saylor argumentiert, dass ein festes Angebot gepaart mit wachsenden institutionellen Käufen und breiteren Verwahrungsinstrumenten eine Zukunft mit massiven Preissteigerungen ermöglicht. Er weist auf mehr Banken, mehr Spot-ETFs und größere Unternehmen hin Zuteilungen als Beweis dafür, dass die Nachfrage gereift ist.
Wenn es nicht auf Null geht, geht es auf eine Million. $BTC
— Michael Saylor (@saylor) 20. Februar 2026
Eine Warnung von der anderen Seite
Berichten zufolge sind nicht alle dieser Meinung. Mike McGlone von Bloomberg hat einen dunkleren Weg skizziert, bei dem Preisdruck und makroökonomische Schocks die Werte deutlich nach unten drücken könnten – sogar in Richtung 10.000 US-Dollar.
Diese Ansicht hat ihre Wurzeln in der Geschichte: Die Märkte können weit fallen, bevor das Vertrauen zurückkehrt. Kurzfristige Maßnahmen können brutal sein. Längere Schwünge können die Erholung verlangsamen. Beide Ansichten sind für sich genommen wahr, da sie unterschiedliche Fragen zu Zeit und Risiko beantworten.
Bilanz und Finanzierung
Berichten zufolge hält das Unternehmen, das Saylors Haltung unterstützt, einen sehr großen Anteil: 717.131 BTC wurden zu einem durchschnittlichen Preis von 76.027 US-Dollar pro Münze gekauft. Diese Position liegt vorerst unter Wasser. Dennoch sind Finanzierungsentscheidungen wichtig. Strategie ist auf Eigenkapital, Wandelanleihen und Vorzugsaktien angewiesen, um den Bargeldbedarf zu decken.
Arkham Intelligence hat herausgefunden, dass Vorzugsdividenden optional sind und Rücknahmen nicht automatisch erfolgen, was die Wahrscheinlichkeit sofortiger Zwangsverkäufe verringert. Diese Konstellation verschafft Zeit, verringert jedoch nicht das Engagement, wenn die Preise über einen längeren Zeitraum niedrig bleiben.
SAYLOR IST UNTERWASSER. ABER WIRD ER BTC VERKAUFEN?
Saylor ist über 10 % seines durchschnittlichen Kaufpreises unter Wasser. Doch was könnte ihn eigentlich dazu zwingen, Bitcoin zu verkaufen?
Hier finden Sie eine Erklärung, wie, wann und warum Strategy gezwungen sein könnte, BTC zu verkaufen. pic.twitter.com/uKbJ3ivO54
– Arkham (@arkham) 20. Februar 2026

Angebot, Nachfrage und die großen Zahlen
Saylors 1-Millionen-Dollar-Prognose basiert auf einem Angebotsargument: Es gibt nur 21 Millionen Münzen. Wenn weiterhin genügend Institutionen und Staatsanleihen kaufen, treibt die Rechnung den Preis in die Höhe.
Er sagte, dass bei einem bestimmten Anteil der gesamten von seinem Unternehmen gehaltenen Münzen die Werte in die Millionen gehen könnten, und er hat eine sogar noch höhere Möglichkeit von 10 Millionen US-Dollar bei stärkeren Konzentrationsszenarien skizziert.
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Das sind keine Prognosen, die man wie kurzfristige Ziele behandeln kann. Es handelt sich um bedingte Modelle – die nur möglich sind, wenn Akzeptanz, Regulierung und Marktverhalten über Jahre hinweg übereinstimmen.
Der Weg nach vorne ist nicht einfach. Bitcoin könnte höher klettern, stolpern und jahrelang in engen Handelsspannen handeln oder in die Höhe schießen, wenn neue Käufer hinzukommen. Politik, Regulierung und globale Liquidität werden den Verlauf bestimmen. Der institutionelle Eintritt hat die Marktstruktur verändert, das Risiko großer Rückgänge jedoch nicht beseitigt.
Empfohlenes Bild von Pixabay, Diagramm von TradingView

