Ethereum, der König aller Altcoins, notierte weiterhin nahe 1.975 US-Dollar, nachdem es seit seinem Höchststand im Oktober 2025 um fast 60 % eingebrochen war.
Die Spannungen auf den Ethereum-Märkten haben zugenommen. Kalshis Verträge spiegeln die wachsende Überzeugung eines weiteren Abwärtstrends wider und verstärken den bereits auf dem Diagramm sichtbaren Druck.
Bereitete sich der Markt auf einen Zusammenbruch vor oder reagierte er gefährlich über?
Die Prognosemärkte werden für ETH pessimistisch
Kalshi-Händler haben eine Wahrscheinlichkeit von etwa 49–50 % eingepreist Ethereum [ETH] bis 2026 auf 1.250 US-Dollar sinken. Die Wahrscheinlichkeit von fast 30 % reicht sogar in Richtung eines Niveaus unter 1.000 US-Dollar. Das war keine passive Angst. Es wurde durch Positionierung finanziert.
Die pessimistische Darstellung konzentrierte sich auf ETF-Abflüsse und institutionellen Verkaufsdruck. Die Wertabgrenzung der Schicht 2 betrifft zusätzliche strukturelle Zweifel. Daher wurde Ethereum eher als anfällig denn als widerstandsfähig behandelt.
Allerdings spiegelten die Prognosemärkte Momentaufnahmen der Stimmung und keine garantierten Ergebnisse wider. In der Vergangenheit traten extreme Abwärtswahrscheinlichkeiten häufig in der Nähe emotionaler Erschöpfung auf.
Einige Teilnehmer betrachteten dies daher als defensive Überfüllung.
Höhere Zeitrahmen bleiben strukturell bullisch
Trotz dieser Entwicklungen blieb die Struktur des höheren Zeitrahmens von Ethereum technisch intakt. Die bullische Wimpelformation setzte sich fort Preisaktion komprimieren.
Insbesondere 1.513 bis 1.537 US-Dollar fungierten als unmittelbare strukturelle Unterstützung. Wiederholte Reaktionen oberhalb dieses Niveaus bewahrten das Makromuster. Hätte man es nicht verteidigt, hätte das den bullischen Rahmen entscheidend entkräftet.
Allerdings würde selbst ein Absprung von 1.513 US-Dollar nicht automatisch die Stärke bestätigen. Die Fortsetzung erforderte anhaltende Dynamik und verbesserte Marktbedingungen. Daher war die Struktur allein keine Garantie für die Expansion.
Liquidität begünstigt den Aufwärtstrend
Liquidations-Heatmaps zeigten, dass der größte Teil der Abwärtsliquidität bereits abgewickelt worden war. Stopps unter den jüngsten Tiefstständen wurden während des Einbruchs Anfang Februar aggressiv beseitigt.
Unterdessen blieb eine beträchtliche Liquidität über dem ETH-Preis positioniert. Die Cluster dehnten sich in höheren Zeiträumen in Richtung der 5.000-Dollar-Region aus. Wie in früheren Zyklen zu beobachten war, wirkten solche Ungleichgewichte häufig als Preismagnete.
Dies führte zu einem asymmetrischen Engagement für Short-Positionen. Ein starker Aufwärtsimpuls hätte rasch Zwangsliquidationen auslösen können. Daher führte die bärische Positionierung zu struktureller Fragilität.
Ist dies die letzte Erschütterung vor einem Ausbruch?
Der Markt trat in eine entscheidende Konfrontationsphase ein. Die Stimmung tendierte bärisch, doch die strukturelle Integrität blieb bestehen.
Mit Blick auf die Zukunft bleibt 1.513 US-Dollar die entscheidende Schwelle. Ein entscheidender Zusammenbruch hätte die nachteilige Preisgestaltung von Kalshi bestätigt. Eine fortgesetzte Verteidigung hätte die Shorts jedoch zu unangenehmen Abläufen zwingen können.
Auf dem Weg ins Jahr 2026 bleibt die Psychologie gespalten. Angst dominierte die Positionierung. Die Struktur kontrollierte immer noch das Ergebnis.
Abschließende Zusammenfassung
- Die Wahrscheinlichkeit eines Abwärtstrends stieg stark an, aber 1.513 US-Dollar blieben intakt.
- Das Liquiditätsungleichgewicht deutete darauf hin, dass das Aufwärtsrisiko nicht verschwunden war.




