Nach dem Marktrückgang am 6. Oktober LayerZeroDer native Token von ZRO war einer der wenigen Vermögenswerte, die sich schnell erholten.
Die Erholung machte frühere Verluste zunichte und brachte einen großen Teil der Inhaber zurück in die Gewinnschwelle. Diese Dynamik hat jedoch inzwischen nachgelassen.
Aufeinanderfolgende Verluste auf dem gesamten Markt haben den Ton verändert, und ZRO ist nicht verschont geblieben.
Bei seinem jüngsten Rückgang fiel der Token allein innerhalb von 24 Stunden um 12 %, was erneuten Verkaufsdruck und schwächeres Vertrauen widerspiegelte.
Technische Strukturverschiebungen
Nach dem Höhepunkt um den 6. Oktober herum – kurz vor einer umfassenderen Marktkorrektur, die große Unternehmen wie z Bitcoin [BTC]—ZRO erlebte einen anhaltenden Abschwung.
Der Vermögenswert fiel über einen Zeitraum von zwölf Wochen um 54 %, was eine klare Abwärtsphase einleitete.
In der Woche bis zum 29. Dezember kam es zu einer Trendwende. Die Käufer erlangten die Kontrolle zurück und lösten eine Erholung aus, die sich über sechs Wochen bis zum 16. Februar erstreckte.
Dieser Aufschwung war entscheidend. ZRO erholte sich in diesem Fenster um 114 %, machte seine früheren Verluste vollständig wett und stellte die kurzfristige Aufwärtsstruktur wieder her.
Allerdings hat sich der Charakter des Marktes erneut verändert.
In den letzten zwei Wochen ist der Preis um 10 % gefallen, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer ihre Dominanz wiedererlangt haben. Die Verschiebung deutet eher auf eine Verteilung als auf eine Konsolidierung hin, wobei sich die Marktteilnehmer zunehmend defensiv positionieren.
Der Druck zum Entsperren von Token lastet auf der Nachfrage
Die Fundamentaldaten verstärken die technische Schwäche.
Entsprechend CoinMarketCapAm 20. eines jeden Monats werden etwa 32,6 Millionen ZRO-Token im Wert von 52,25 Millionen US-Dollar freigeschaltet.
Diese wiederkehrende Angebotsspritze führt zu strukturellem Gegenwind, insbesondere wenn die Nachfrage die zusätzliche Liquidität nicht absorbieren kann.
Die letzte Freischaltung erfolgte am 20. Februar. Angesichts der bereits fragilen Stimmung verstärkte das zusätzliche Angebot wahrscheinlich den Abwärtsdruck, begrenzte die Angebotstiefe und trug zur Underperformance von ZRO bei.
In Umgebungen mit geringer Nachfrage beschleunigen Freischaltungsereignisse häufig Rückgänge, anstatt sie lediglich zu verlängern.
Die Verteilung der Inhaber bestätigt den Ausstiegstrend
On-Chain-Metriken zeigen einen stetigen Rückgang der Inhaberzahl, was die Verteilungserzählung untermauert.
Der Rückgang verstärkte sich am 26. Januar, etwa eine Woche nach der Freigabe im Januar, als die Anleger ihr Engagement reduzierten. Aktuelle Daten gehen von einer Inhaberzahl von etwa 1,01 Millionen Adressen aus.
Die Marktkapitalisierung spiegelt die gleiche Verschlechterung wider. Die Marktkapitalisierung von ZRO ist im Berichtszeitraum um 8,78 % gesunken, von 592,16 Millionen US-Dollar auf 482,72 Millionen US-Dollar zum Zeitpunkt des Schreibens.
In absoluten Zahlen sind in weniger als einem Monat 109,44 Millionen US-Dollar aus dem Vermögenswert abgeflossen – ein klares Zeichen für Kapitalflucht und nicht für Rotationskonsolidierung.
Auch die Positionierung der Gemeinschaft spiegelt den Wandel wider. Die Stimmung in der Community zeigt, dass die bullische Überzeugung am 20. Februar stark zurückgegangen ist und von 88 % auf 75 % gefallen ist.
Historisch gesehen korrelieren solche Vertrauensrückgänge mit einer anhaltenden Preisschwäche, wenn der Optimismus nachlässt und die spekulative Nachfrage abkühlt.
Sofern sich die Stimmung nicht stabilisiert, könnte die Abwärtsvolatilität anhalten.
Spot-Akkumulation bietet ein Gegensignal
Trotz der allgemeinen Schwäche scheinen Spothändler das Angebot aufzusaugen.
Daten von CoinGlass gab an, dass die Netto-Spot-Zuflüsse in etwas mehr als 48 Stunden 2,67 Millionen US-Dollar erreichten. In der Praxis wurden in diesem Zeitraum mehr ZRO auf den Spotmärkten gekauft als verkauft.
Wenn der Preis zusammen mit der Nettoakkumulation sinkt, ist das oft ein Signal dafür, dass ein Teil der Marktteilnehmer die aktuellen Niveaus als abgezinst ansieht.
Diese Käufer positionieren sich möglicherweise auf eine mittelfristige Erholung und wetten darauf, dass sich das Risiko-Ertrags-Verhältnis verbessert hat.
Derzeit steht ZRO an einem Scheideweg. Das freischaltbare Angebot, die sinkende Anzahl der Inhaber und die schwächelnde Stimmung tendieren dazu, dass die Struktur bärisch ist.
Die stetige Spot-Akkumulation deutet jedoch darauf hin, dass nicht alle Anleger den Vermögenswert aufgegeben haben – zumindest noch nicht.
Abschließende Zusammenfassung
- Der Rückgang von ZRO ist mit fundamentalem Druck verbunden, einschließlich der wiederkehrenden monatlichen Token-Freischaltung.
- Spot-Investoren häufen jedoch trotz des allgemeinen Ausverkaufs weiterhin ihre Bestände an.




