Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat nach der Veröffentlichung der neuen „Strohkarte“ der Ethereum Foundation weitreichende Änderungen am Kernkonsensdesign des Netzwerks skizziert, einer langfristigen technischen Roadmap, die darauf abzielt, Layer-1-Upgrades bis zum Ende des Jahrzehnts zu beschleunigen.
Zusammenfassung
- Vitalik Buterin skizzierte Pläne zur Reduzierung der Ethereum-Slot-Zeiten von 12 Sekunden auf bis zu 2 Sekunden, wobei die Endgültigkeit möglicherweise auf 6–16 Sekunden sinken könnte.
- Die „Strawmap“ der Ethereum Foundation skizziert sieben Forks bis 2029, die auf schnellere UX, Gigagas-Durchsatz, Post-Quantum-Sicherheit und Datenschutz abzielen.
- Zu den Upgrades gehören löschcodiertes P2P-Netzwerk, reduzierte Bescheinigungszahlen, Minimmit-basierte Endgültigkeit und eventuell quantenresistente Kryptografie.
Vitalik Buterin erklärt die Vision der Ethereum Strawmap
Im Detail PostButerin ging auf eines der zentralen Ziele der Roadmap ein: „Fast L1“, das darauf abzielt, die Slot-Zeiten schrittweise zu verkürzen und die Endgültigkeit drastisch zu senken. Der Strom von Ethereum Die durchschnittliche Endgültigkeit liegt bei etwa 16 Minuten.
Im Rahmen der vorgeschlagenen Flugbahn könnten die Slot-Zeiten schrittweise von 12 Sekunden auf bis zu 2 Sekunden sinken, während die Endgültigkeit mithilfe eines Ein-Runden-BFT-Algorithmus namens Minimmit auf 6 bis 16 Sekunden schrumpfen könnte.
Buterin betonte dass Slot-Zeitverkürzungen schrittweise erfolgen würden, möglicherweise nach einer „sqrt(2) at a time“-Formel, und nur dann, wenn sich die Sicherheit erwiesen hätte. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehören Peer-to-Peer-Netzwerk-Upgrades mithilfe von Erasure Coding zur Verbesserung der Blockausbreitungseffizienz sowie Architekturanpassungen, die den Signaturaggregationsaufwand reduzieren, indem sie die Anzahl der Attestierer pro Slot begrenzen.
Der Strohkartevorgestellt vom Forscher der Ethereum Foundation, Justin Drake, stellt fünf langfristige „Nordsterne“ vor: schnelles L1, Gigagas-L1-Durchsatz, Teragas-L2-Skalierung, Post-Quantum-Sicherheit und native Privatsphäre. Es umfasst sieben geplante Forks bis 2029, wobei die Upgrades auf Konsens-, Daten- und Ausführungsebenen verteilt sind.
Buterin bemerkte dass viele der invasivesten Änderungen, einschließlich quantenresistenter Hash-basierter Signaturen, in einem schrittweisen Ersatz des Konsenssystems von Ethereum im Stil eines „Schiffs des Theseus“ gebündelt werden könnten.
Obwohl das Dokument als Koordinierungsinstrument und nicht als offizielle Roadmap beschrieben wird, signalisiert es einen Vorstoß in Richtung einer schnelleren Benutzererfahrung, einer stärkeren Kryptografie und einer durchgängigen formalen Verifizierung.

