Plasma [XPL] verlängerte seine Erholung mit einem täglichen Anstieg von 18 %, da Händler ihr Risiko neu bewerteten, während der Token immer noch 94 % unter seinem Allzeithoch von 1,68 $ gehandelt wurde.
Bemerkenswert ist, dass der XPL innerhalb von 24 Stunden zwischen 0,0873 und 0,1142 US-Dollar schwankte, was die zunehmende Volatilität über die Sitzungen hinweg widerspiegelt.
Trotz des Erholungsversuchs bleibt der Vermögenswert im Vergleich zu seiner Bewertung im vorherigen Zyklus strukturell abgezinst.
Jedoch, XPL hat sich von seinem vor zwanzig Tagen erreichten Allzeittief von 0,07186 $ um 37,18 % erholt, was zeigt, dass die Käufer die jüngsten Abwärtsextreme verteidigt haben.
Diese Positionierung versetzt den Token in eine Übergangsphase, in der die Erholungsstärke mit dem historischen Overhead-Angebot konkurrieren muss.
Mit der Freischaltung von 88,89 Mio. Token kommt neues Angebot hinzu
Mittlerweile sind weitere 88,89 Millionen XPL-Token im Umlauf, was etwa 4,33 % des bestehenden Angebots entspricht und einen geschätzten Wert von etwa 10,79 Millionen US-Dollar hat.
Diese Veröffentlichung erweitert die verfügbare Liquidität in einem Markt, der bereits reaktive Volatilität gezeigt hat.
Während die Freischaltung einer vordefinierten Vesting-Struktur folgt, müssen Händler nun bewerten, ob die Sekundärmarktnachfrage diesen inkrementellen Float absorbieren kann.
Allerdings hängt die Absorptionsfähigkeit eher von der aktiven Teilnahme als von der passiven Beteiligung ab.
Wenn Käufer weiterhin in die Nähe der jüngsten Tiefststände einsteigen, könnte die Angebotsausweitung in stärkere Hände übergehen, anstatt den Vertriebsdruck zu verstärken.
Warum setzen Binance-Händler stark auf Long-Positionen?
Die Positionierung der Derivate zeigte eine klare Richtungsneigung: 73,23 % der Binance-Top-Trader-Positionen waren Long-Positionen zugeordnet, während nur 26,77 % Short-Positionen blieben.
Das Long/Short-Verhältnis ist auf 2,74 gestiegen, was eher auf ein aggressives Aufwärtspotenzial als auf eine ausgewogene Absicherung hinweist.
Eine solche verzerrte Positionierung spiegelt die Überzeugung von Großkunden wider, erhöht jedoch auch das Crowding-Risiko.
Dieses Ungleichgewicht kann jedoch die Fortsetzung des Kurses begünstigen, wenn der Preis weiterhin steigt. Wenn sich Händler auf einer Seite bündeln, nimmt die Volatilität normalerweise zu, da die Liquidität auf der Suche nach einer schwächeren Hebelwirkung ist.
Daher zeugt die derzeitige Struktur von Vertrauen, birgt aber auch die Anfälligkeit für den Fall, dass sich der Preis plötzlich umkehrt.
Quelle: CoinGlass
Die Devisenabflüsse halten trotz der Volatilität an
Spot-Flow-Daten deuten auf einen jüngsten Nettoabfluss von etwa 822.130 US-Dollar hin, was darauf hindeutet, dass Token trotz erhöhter Preisschwankungen weiterhin die Börsen verlassen.
Frühere Zuflussspitzen hatten kurzzeitig zu einem Anstieg der Devisensalden geführt, doch aktuelle Daten zeigen eher eine Stabilisierung als einen erneuten Einlagendruck.
Diese Dynamik deutet darauf hin, dass die Inhaber ihre Liquidationen auf dem aktuellen Niveau nicht überstürzt aggressiv liquidiert haben. Allerdings müssen die anhaltenden Abflüsse anhalten, wenn die Bullen versuchen, das frische zirkulierende Angebot auszugleichen.
Reduzierte Börsenbestände führen häufig zu einer Verknappung der verfügbaren Liquidität, was die Preisreaktion bei Richtungsbewegungen verstärken kann. Daher ist das Strömungsverhalten derzeit eher unterstützend als distributiv.

Quelle: CoinGlass
Long-Liquidationen überwiegen Short-Positionen
Die Liquidationsdaten ergaben bei Redaktionsschluss 93,32.000 US-Dollar an Long-Liquidationen, verglichen mit 34,2.000 US-Dollar an Short-Liquidationen an den wichtigsten Handelsplätzen.
Binance hat 41,48.000 US-Dollar an Long-Wipes beigesteuert, gegenüber 8,12.000 US-Dollar an Short-Positionen, während OKX 37,13.000 US-Dollar an Long-Closing-Transaktionen und 22,37.000 US-Dollar an Short-Transaktionen verzeichnet hat.
Dieses Ungleichgewicht zeigt, dass die gehebelten Bullen während der Intraday-Volatilität mehr erzwungene Verluste verkraftet haben. Allerdings setzen Liquidationsspitzen häufig eine überhitzte Positionierung zurück, anstatt die allgemeinere Richtung zu entkräften.
Wenn sich der Preis über den jüngsten Tiefstständen stabilisiert, kann der Flush die schwache Hebelwirkung beseitigen und eine kontrollierte Fortsetzung unterstützen. Dennoch würden wiederholte Liquidationen auf der Long-Seite auf strukturelle Fragilität hinweisen.

Quelle: CoinGlass
Kann XPL den Versorgungsdruck absorbieren?
XPL zeigt derzeit eine aktive Beteiligung, Börsenabflüsse und eine starke Long-Tendenz, obwohl neues Angebot in Umlauf kommt.
Wenn Käufer ihre Tiefe aufrechterhalten und eine Ausweitung der Devisensalden verhindern, kann der Markt die Freischaltung ohne größere Störungen verdauen.
Für einen nachhaltigen Aufwärtstrend ist jedoch eine disziplinierte Verschuldung statt eines überfüllten Engagements erforderlich. Die Struktur begünstigt derzeit eine kontrollierte Fortführung, sofern die Positionierung ausgewogen bleibt.
Abschließende Zusammenfassung
- XPL befindet sich derzeit an einem strukturellen Scheideweg, an dem die Überzeugung den zunehmenden Angebotsdruck überwinden muss.
- Ein nachhaltiger Aufwärtstrend würde eine disziplinierte Verschuldung und stetige Devisenabflüsse erfordern, um die anhaltende Stärke zu unterstützen.

