BlackRock hat die Einsatzgebühr für seinen Ethereum-ETF gesenkt, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Laut Bloomberg ETF-Analyst James Seyffart hat der weltweit größte Vermögensverwalter seine Einsatzgebühr von 18 % auf 10 % gesenkt. zitieren eine geänderte Einreichung.
Die meisten US-Spot-ETFs haben beantragt, ihren Produkten eine Absteckfunktion hinzuzufügen. Bisher haben einige Emittenten wie Grayscale damit begonnen, Belohnungen an Anleger auszuschütten.
Ist die Nachfrage nach ETH gefährdet?
Angesichts des wachsenden institutionellen Interesses der Anleger auf der Suche nach den 3 %-Einsatzprämien hat die Gesamtnachfrage ein Rekordniveau erreicht. Tatsächlich erreichte die Menge der eingesetzten ETH zum ersten Mal 37 Millionen ETH – 30,6 % des gesamten zirkulierenden ETH-Angebots.
Nachdem Ende 2025 die Eintrittswarteschlange des Validators die Austrittswarteschlange umgedreht hatte, wurde die enorme Nachfrage nach Einsätzen noch einmal erhöht. Zum Zeitpunkt der Drucklegung warteten über 3 Millionen ETH darauf, in das Validatorsystem einzutreten. Dies deutete auf einen starken Appetit auf Wettprämien hin.
Die Absteckungsnachfrage könnte sich netto positiv auf den Wert der ETH auswirken.
Culper Research ist jedoch der Ansicht, dass die jüngsten Netzwerk-Upgrades die Absteckdynamik umkehren könnten. Laut der Warnung des Handelsunternehmens haben Fusaka und andere Upgrades die Validator-Tipps gesenkt und den Gesamtertrag, der den Stakern gezahlt wird, verringert.
Die Firma behauptet,
„Geringere Renditen verringern die Nachfrage nach Einsätzen und hochwertigen Aktivitäten und untergraben die institutionelle Akzeptanz. Das Schwungrad läuft jetzt umgekehrt.“
Culper Research nannte den Rückgang der aktiven Validatoren ein verräterisches Zeichen für eine zugrunde liegende Krise im Staking-Segment. Es hieß weiter, dass dies letztendlich die Nachfrage nach Einsätzen und den Gesamtwert der ETH verringern werde, was dazu führen werde, dass ETH leerverkauft werde.
Obwohl dies plausibel ist, wäre ein weiterer wichtiger Datenpunkt, der die kurze These von Culper Research bestätigen könnte, die Frage, ob die Ausgangswarteschlange des Validators die Eingangswarteschlange überschreitet.
Dennoch betrachtet Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin die jüngsten und geplanten Netzwerk-Upgrades als positiv für Bauherren und Institutionen. Tatsächlich ist Buterin davon überzeugt bevorstehende Upgrades wird die Gesamtkosten für den Betrieb von Validatoren reduzieren, insbesondere für Solo-Validatoren.
Es bleibt abzuwarten, wie institutionelle Anleger langfristig auf diese Upgrades reagieren und welche Auswirkungen sie auf die ETH-Nachfrage haben könnten.
Unterdessen konsolidiert sich der ETH-Preis fest in der Nähe von 2.000 US-Dollar, wobei die Bollinger-Bänder bei Redaktionsschluss auf einen volatilen Ausbruch hindeuten.
Ob es einen bärischen oder einen zinsbullischen Ausbruch geben wird, wird vom breiteren makroökonomischen Umfeld und den anhaltenden geopolitischen Spannungen bestimmt.
Abschließende Zusammenfassung
- BlackRock hat die Einsatzgebühren für seinen ETH-ETF angesichts der steigenden Nachfrage nach ETH-Einsatzprämien gesenkt.
- Culper Research warnte jedoch davor, dass der Preis der ETH aufgrund der jüngsten Upgrades, die sich auf die Spitzen und Erträge der Validatoren ausgewirkt haben, weiter fallen könnte.




