Am Montag zuvor führte Trump einen TACO zum Wohle der Märkte durch, indem er den Ölpreis von seinen Höchstständen nach unten drückte und die Aktien in die Höhe trieb:
Seitdem hat er auf einer republikanischen Konferenz gesprochen, wo er weitaus gemischtere Botschaften übermittelt hat.
Zusammenfassung:
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Donald Trump äußerte sich auf einer Konferenz der Republikaner restriktiv zum Krieg mit dem Iran und signalisierte damit, dass die USA einen entscheidenden Ausgang anstreben.
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Trump sagte, die USA hätten bereits große Erfolge auf dem Schlachtfeld erzielt, beharrte jedoch darauf, dass der Konflikt so lange andauern werde, bis der Iran vollständig besiegt sei.
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Er behauptete, dass die Drohnen- und Raketenkapazitäten Irans durch die laufenden Militäroperationen „zerstört“ würden.
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Trump argumentierte, der Iran habe Angriffe auf die USA, Israel und den gesamten Nahen Osten vorbereitet, bevor der Konflikt eskalierte.
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Trotz der Hardliner-Rhetorik sagte Trump, der Wahlkampf könne relativ kurz sein und deutete an, dass der Krieg bald enden könnte.
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Die Äußerungen unterstreichen die anhaltenden Eskalationsrisiken im Nahen Osten, einem Hauptgrund für die Volatilität bei Öl und sicheren Häfen.
US-Präsident Donald Trump schlug im Krieg mit dem Iran einen trotzigen Ton an und erklärte, dass die Vereinigten Staaten ihre Militäroperationen fortsetzen würden, bis Teheran vollständig besiegt sei, und deutete gleichzeitig an, dass der Konflikt letztendlich nur von kurzer Dauer sein könnte.
Auf einer Konferenz der Republikaner sagte Trump, die amerikanischen und alliierten Streitkräfte hätten bereits bedeutende Erfolge auf dem Schlachtfeld erzielt, betonte jedoch, dass der Feldzug noch lange nicht abgeschlossen sei.
„Wir haben bereits gegen den Iran gewonnen“, sagte Trump und fügte hinzu, dass der bisherige Sieg nicht ausreichend sei. Er betonte, dass die Vereinigten Staaten entschlossen seien, einen „totalen Sieg“ über das zu erringen, was er als terroristisches Regime bezeichnete.
Trump betonte, dass Washington den Druck nicht nachlassen werde, bis der Iran endgültig besiegt sei, und wiederholte, dass die Vereinigten Staaten „nicht ruhen“ würden, bis dieses Ziel erreicht sei.
Dem Präsidenten zufolge verringern US-Militäroperationen die militärischen Fähigkeiten Irans rapide. Er sagte, im Rahmen der laufenden Kampagne würden derzeit iranische Drohnen- und Raketensysteme zerstört.
Trump behauptete außerdem, dass der Konflikt einer geplanten iranischen Offensive zuvorgekommen sei, und erklärte, Teheran habe sich darauf vorbereitet, die Vereinigten Staaten, Israel und andere Teile des Nahen Ostens innerhalb weniger Tage anzugreifen, bevor die Feindseligkeiten eskalierten.
Trotz der starken Rhetorik deutete Trump an, dass der Konflikt möglicherweise nicht zu einem längeren Krieg werde. Er beschrieb die Kampagne als möglicherweise einen „kurzfristigen Ausflug“ und wies darauf hin, dass die Kämpfe bald enden könnten, wenn der Iran sich hinter einen neuen Hardliner-Führer stellt.
Die Äußerungen unterstreichen die doppelte Botschaft der Regierung: Sie projiziert militärische Dominanz und signalisiert gleichzeitig die Möglichkeit eines relativ schnellen Abschlusses des Konflikts.
Für die Märkte bleibt der Verlauf des Krieges eine große Unsicherheit. Anhaltende Feindseligkeiten haben bereits die Energieströme im Nahen Osten unterbrochen und zu einer Volatilität der Ölpreise geführt, während Investoren weiterhin die geopolitischen Risiken in der gesamten Region im Auge behalten.
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Trotz Trumps Tapferkeit ist das noch nicht vorbei.

