Vitalik Buterin hat einen Plan zur Vereinfachung der Infrastruktur für verteiltes Abstecken auf Ethereum skizziert und argumentiert, dass der Betrieb von Validierungsknoten kein spezielles technisches Fachwissen erfordern sollte.
Zusammenfassung
- Vitalik Buterin skizzierte einen „DVT-lite“-Ansatz, der die verteilte Ethereum-Stake-Infrastruktur vereinfachen soll.
- Er argumentierte, dass komplexe Validator-Setups „Anti-Dezentralisierung“ seien und durch einfachere Bereitstellungen ersetzt werden sollten.
- Ziel ist es, ein einfaches, nahezu „ein-Klick“-verteiltes Abstecken zu ermöglichen, insbesondere für Institutionen, die über große Mengen an ETH verfügen.
In einem aktuellen sozialen Medium PostButerin diskutierte, wie das Die Ethereum Foundation verwendet ein vereinfachtes „DVT-lite“-Setup zum Einsatz von 72.000 ETH, das die Bemühungen als Teil eines umfassenderen Vorstoßes beschreibt, die verteilte Validierungstechnologie einfacher einsetzbar zu machen.
Die Distributed-Validator-Technologie (DVT) ermöglicht es mehreren Maschinen oder Bedienern, gemeinsam einen Validator mit einem gemeinsamen Schlüssel auszuführen, anstatt sich auf einen einzelnen Server oder Bediener zu verlassen. Der Ansatz wird allgemein als eine Möglichkeit angesehen, die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks zu verbessern und das Risiko von Validatorausfällen zu verringern.
Sagte Buterin Sein Ziel ist es, den Einsatz einer solchen Infrastruktur „maximal einfach“ zu machen, insbesondere für Institutionen, die über große Mengen an Ether verfügen, aber möglicherweise nicht über die technischen Kapazitäten verfügen, um komplexe Validierungssysteme zu betreiben.
„Meine Hoffnung für dieses Projekt ist, dass wir es dabei maximal einfach und mit einem Klick machen können, verteilte Einsätze für Institutionen durchzuführen“, schrieb er.
Nach dem von ihm beschriebenen Konzept könnten Knotenbetreiber einen Validator über ein einfaches Container-Setup ausführen, beispielsweise einen Docker-Container oder eine ähnliche Umgebung. Jeder teilnehmende Knoten würde denselben Validierungsschlüssel verwenden und die anderen Knoten im Cluster automatisch erkennen.
Sobald die Knoten verbunden sind, werden die Netzwerkeinrichtung und der Prozess zur Generierung verteilter Schlüssel automatisch ausgeführt, bevor mit dem Abstecken begonnen wird.
Auch Buterin kritisierte die Auffassung, dass der Betrieb einer Blockchain-Infrastruktur Fachwissen auf professionellem Niveau erfordert.
„Die Vorstellung, dass der Betrieb der Infrastruktur eine beängstigend komplizierte Sache ist, bei der jeder Teilnehmer ein ‚Profi‘ sein muss, ist schrecklich und widerspricht der Dezentralisierung“, sagte er.
Laut Buterin könnte die Vereinfachung des Einsatzes verteilter Validatoren dazu beitragen, die Autorität über das Ethereum-Staking auf eine breitere Gruppe von Teilnehmern zu verteilen. Er fügte hinzu, dass er persönlich plant, das Setup zu nutzen, und hofft, dass mehr große Ether-Inhaber ähnliche verteilte Einsatzkonfigurationen übernehmen werden.

