Die Kernenergie gewinnt in den Vereinigten Staaten erneut an Aufmerksamkeit, da künstliche Intelligenz und der Ausbau von Rechenzentren die Nachfrage nach zuverlässiger, großflächiger Elektrizität ankurbeln.
Nach neuesten Erkenntnissen Miner Weekly Newsletter Laut TheEnergyMag deuten aktuelle Jahresberichte darauf hin, dass große Versorgungsunternehmen und Stromerzeuger davon ausgehen, dass die Vereinigten Staaten möglicherweise in eine „nukleare Renaissance“ eintreten.
In der Veröffentlichung wurden aktuelle Jahresberichte zitiert, aus denen hervorgeht, dass die Energieversorger die Wiederbelebung mit langfristigen Stromverträgen verknüpfen KI-Hyperskalierer wie Microsoft, Amazon und Meta Platforms.
Anstatt sich ausschließlich auf Gutschriften für erneuerbare Energien zu verlassen, um Emissionen auszugleichen, unterstützen einige Hyperscaler jetzt ganze Kernkraftwerke, um rund um die Uhr kohlenstofffreien Strom zu sichern, heißt es in der Veröffentlichung.
Während große Technologieunternehmen zunehmend auf Kernenergie zurückgreifen, um eine langfristige Stromversorgung sicherzustellen, gehörten Bitcoin-Miner zu den ersten, die damit experimentierten, Hochleistungsrechner neben großen Grundlast-Energiequellen zu platzieren.
Der Newsletter weist darauf hin, dass Bergleute schon früh erkannten, dass die Kernenergie – einst als rückläufige Industrie angesehen – zu einer entscheidenden Infrastruktur für die nächste Generation des Hochleistungsrechnens werden könnte.
Ein frühes Beispiel war TeraWulf, mit dem 2021 ein Joint Venture gegründet wurde Talen Energy mit Sitz in Pennsylvania die Nautilus Cryptomine-Anlage neben dem Kernkraftwerk Susquehanna zu entwickeln. Wie TheEnergyMag berichtete, war der Bergbaubetrieb darauf ausgelegt, Strom direkt aus der Atomanlage zu beziehen.
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Die Rolle der Kernenergie beim Bitcoin-Mining hat zugenommen
Der Zusammenhang zwischen Bitcoin-Mining und Kernenergie ist nicht neu.
Bereits im Jahr 2022 berichteten Forscher des Cambridge Centre for Alternative Finance – einem Forschungsinstitut an der Universität Cambridge, das Märkte für digitale Vermögenswerte untersucht –, dass die Atomkraft bereits seit mehreren Jahren im Bitcoin-Mining auf dem Vormarsch sei.
Den Daten des Zentrums zufolge machte Kernenergie im Jahr 2021 etwa 4 % des Bitcoin-Minings aus. im Jahr 2022 auf fast 9 % steigen.
Dieser Anteil hat seitdem rückte näher auf 10 %, während nachhaltige Energiequellen insgesamt, einschließlich Kernkraft, Wasserkraft und Windkraft, mittlerweile etwa 52,4 % des Stromverbrauchs des Bitcoin-Minings ausmachen.
Eine weitere Entwicklung, die sowohl in der KI- als auch in der Kryptoindustrie Aufmerksamkeit erregt, ist der Aufstieg kleiner modularer Reaktoren (SMRs). Diese Reaktoren sind so konzipiert, dass sie kleiner und schneller einsatzbereit sind als herkömmliche Anlagen, wodurch sie einfacher mit energieintensiven Infrastrukturen wie Rechenzentren kooperiert werden können.
Als Cointelegraph berichteteUnternehmen wie Google haben bereits Vereinbarungen zur Entwicklung von SMRs zur Stromversorgung künftiger Rechenanlagen unterzeichnet – ein Modell, das sich schließlich auf groß angelegte Bitcoin-Mining-Operationen erstrecken könnte.
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