Der erfahrene Händler Peter Brandt löste eine neue Runde der Chartdebatte rund um Bitcoin aus, nachdem er einen Chart veröffentlichte und schrieb: „Die Banane spaltet sich. Das ist ein Horn. Richard W. Schabacker schrieb darüber in seinem Buch von 1934.“ Für Marktteilnehmer, die an Brandts Abkürzungen gewöhnt sind, deutete die Nachricht auf eine mögliche Verschiebung in der Art und Weise hin, wie er die jüngste Erholungsstruktur von BTC interpretiert.
Das Diagramm Brandt geteilt zeigt, dass sich Bitcoin auf dem täglichen Zeitrahmen von einem starken Auswaschen im Februar in die Tiefstwerte von 60.000 US-Dollar erholt und wieder in Richtung der Tiefstwerte von 70.000 US-Dollar klettert. Die veröffentlichten Kerzendaten zeigten, dass BTC an diesem Tag bei 72.813,62 $ schloss, mit einem Intraday-Hoch von 73.210,95 $. Um diesen Abprall herum zeichnete Brandt zwei breiter werdende geschwungene Grenzen und schuf so den Umriss dessen, was er ein „Horn“ nannte.
„Banana/Horn“ könnte Bitcoin auf mittlere 80.000-Dollar-Marke schicken
Was den Beitrag rätselhaft macht, ist, dass „Banane“ kein Standard ist Lehrbuchetikett in der Art und Weise-FlaggeKeil oder Dreieck sind. Im Kontext scheint Brandt es beschreibend zu verwenden: Der Erholungsbogen sieht rund und länglich aus, und seine Bemerkung, dass „die Banane spaltet“, deutet darauf hin, dass sich die glatte Kurve nach außen zu einer breiteren, instabileren Formation zu öffnen beginnt. Hier kommt der Hinweis „Horn“ ins Spiel.
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In der klassischen Chartsprache lässt sich ein Hornmuster am besten als eine sich verbreiternde Struktur verstehen, bei der sich der Preispfad nicht verengt, sondern ausdehnt. Brandts Verweis auf Richard W. Schabacker ist wichtig, weil Schabackers technische Analysearbeit aus der Vorkriegszeit nahe an der Grundlage des modernen klassischen Chartings liegt. Indem er sich auf einen Text aus dem Jahr 1934 berief, formulierte Brandt den Aufbau als altmodische Diagrammgeometrie und nicht als krypto-natives Meme oder als einmaligen Witz.
Der Haken daran ist, dass Brandt selbst das Muster nicht als geklärt dargestellt hat. Als ein Benutzer antwortete: „Alter, wähle eins. Horn oder Flagge“, antwortete Brandt: „Könnte beides sein. Tut mir leid, dass du mit Flexibilität nicht zurechtkommst.“ Diese Reaktion ist wichtig. Das deutet darauf hin, dass er noch keine eindeutige Entscheidung zwischen einer konventionelleren Fortsetzungsflagge und einer sich ausweitenden Hornformation trifft. Stattdessen scheint er hervorzuheben, dass sich die Struktur im Wandel befindet und dass die Mustererkennung in Echtzeit selten so sauber ist wie retrospektive Lehrbuchbeispiele.
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So gesehen handelt es sich bei dem Tweet weniger um eine präzise Prognose als vielmehr um eine Warnung vor dem Charakter des Marktes. Eine Flagge würde normalerweise eine geordnetere Pause innerhalb des Trends bedeuten. Im Gegensatz dazu impliziert ein Horn breitere Schwingungen und einen weniger kontrollierten Vorstoß. Auf Brandts Chart durchdringt Bitcoin die obere Hälfte der Formation, aber die gezeichneten Grenzen weiten sich nach außen, wenn sich der Preis nach rechts bewegt, was die Idee visuell unterstützt Volatilität könnte sich eher ausdehnen als zusammendrücken.
Was das Kursziel angeht, hat Brandt keine gemessene Bewegung angegeben, sodass jede Prognose als ungefähr angesehen werden muss. Die vernünftigste Aussage aus dem Bild ist kein festes Ausbruchsziel, sondern ein Pfadziel entlang des Horns selbst. Die obere gekrümmte Grenze steigt von etwa 70.000 US-Dollar Mitte März auf etwa 83.000 bis 88.000 US-Dollar bis Anfang April, während die untere Grenze ebenfalls deutlich nach oben tendiert. Wenn Bitcoin weiterhin der oberen Seite des Musters folgt, scheint der Chart auf den unteren bis mittleren 80.000-Dollar-Bereich als nächste sichtbare Zone hinzuweisen.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung wurde BTC bei 73.186 $ gehandelt.

Ausgewähltes Bild erstellt mit DALL.E, Diagramm von TradingView.com

