Die Bank of Canada beließ ihren Leitzins zum fünften Mal in Folge unverändert bei 2,25 % und verwies auf eine Verschlechterung der Wachstumsaussichten und einen Anstieg Inflation Risiken, die sich aus dem Konflikt im Nahen Osten ergeben.
Die Entscheidung entsprach weitgehend den Markterwartungen im Vorfeld der Ankündigung.
Wichtige Erkenntnisse
- Zinssatz bei 2,25 % gehalten, seit Oktober 2025 unverändert, da die Bank Abwärtsrisiken für das Wachstum gegen Aufwärtsrisiken für die Inflation abwägt.
- Krieg im Iran sorgt für neue Unsicherheit, Da der Konflikt zu einem starken Anstieg der weltweiten Öl- und Erdgaspreise geführt, die finanziellen Bedingungen verschärft und das Risiko umfassenderer Versorgungsunterbrechungen durch die wirksame Schließung der Straße von Hormus mit sich gebracht hat.
- Das Wachstum schwächt sich ab Mit einem BIP-Rückgang von 0,6 % im vierten Quartal 2025 deuten die Daten von Anfang 2026 auf ein weiterhin schleppendes Wachstum hin, das unter dem im MPR vom Januar prognostizierten Tempo liegt. Die Arbeitslosenquote stieg im Februar auf 6,7 %.
- Die Inflation liegt vorerst nahe am Zielwertda der VPI von 2,3 % im Januar auf 1,8 % im Februar sank. Es wird jedoch erwartet, dass höhere Benzinpreise die Gesamtinflation in den kommenden Monaten wieder in die Höhe treiben werden.
- Es zeichnet sich ein politisches Dilemma ab: Die Kombination aus wirtschaftlicher Schwäche und steigender Inflation bringt die BoC in eine schwierige Lage: Eine Lockerung birgt die Gefahr, dass die Inflation über den Zielwert steigt, während eine Straffung die ohnehin schon schwache Wirtschaft noch weiter dämpfen könnte.
Der EZB-Rat räumte ein, dass die kanadische Wirtschaft „weiterhin mit erhöhter Unsicherheit“ im Zusammenhang mit der US-Handelspolitik konfrontiert sei und dass der Krieg im Iran eine neue Ebene der Komplexität geschaffen habe. Die Auswirkungen des Konflikts auf die kanadische und globale Wirtschaft werden von seiner Dauer und geografischen Ausbreitung abhängen, Faktoren, die die Bank als „höchst ungewiss“ bezeichnet.
In der Erklärung wurde auch die Überprüfung des Kanada-US-Mexiko-Abkommens (CUSMA) als „große Unbekannte“ bezeichnet, die die mittelfristigen Aussichten belastet.
Im Inland fiel das BIP im vierten Quartal 2025 schwächer aus, als die Bank im Januar prognostiziert hatte, was jedoch größtenteils auf einen stärker als erwarteten Abbau der Lagerbestände zurückzuführen war. Der Arbeitsmarkt hat sich spürbar abgeschwächt: Die Beschäftigungszuwächse von Ende 2025 wurden im Januar und Februar „weitgehend umgekehrt“, und die Arbeitslosenquote stieg auf 6,7 %.
Der Das Inflationsbild ist eine Geschichte zweier Kräfte. Die Kern- und Leitkennzahlen näherten sich dem 2-Prozent-Ziel an, wobei der Verbraucherpreisindex für Februar bei 1,8 Prozent lag. Doch der starke Anstieg der globalen Energiepreise seit Ausbruch des Nahostkonflikts zeichnet sich bereits ab und dürfte den Verbraucherpreisindex in naher Zukunft in die Höhe treiben.
Link zur offiziellen Erklärung der Bank of Canada (März 2026)
Während der Pressekonferenz bezeichnete Gouverneur Macklem den Ansatz der BOC als einen Ansatz bewusster Geduld: Die Bank werde die unmittelbaren inflationären Auswirkungen des Krieges „übersehen“, machte jedoch klar, dass sie nicht zulassen werde, dass sich der Energiepreisdruck „ausweitet und zu einer anhaltenden Inflation wird“.
Marktreaktion
Kanadischer Dollar vs. Hauptwährungen: 5 Min
Überlagerung von CAD vs. Hauptwährungen – Schnellere Diagramme mit TradingView
Die Loonie-Paare wurden bereits vor der eigentlichen BOC-Entscheidung um 22:00 Uhr ET gemischt gehandelt, wobei die ölbezogene Währung damals Unterstützung von der Rallye des Energierohstoffs erhielt. CAD reagierte kurzzeitig auf breiter Front optimistisch auf die Entscheidung der BOC, die Politik unverändert beizubehalten, auch wenn während der Pressemitteilung einige Gewinne erzielt wurden.
Dennoch nahm der CAD nach dem BOC-Ereignis wieder einen flachen Aufwärtstrend auf, was eine gewisse Erleichterung darüber widerspiegelt, dass die Zentralbank angesichts der zollbezogenen und geopolitischen Unsicherheiten davon Abstand genommen hat, zu einer gemäßigteren Haltung zurückzukehren.
Gegen Ende der US-Sitzung folgte ein steilerer Anstieg, außer gegenüber dem stärkeren Greenback, da erhöhte Rohölpreise für starken Rückenwind sorgten.
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Die weniger gemäßigte BOC-Rhetorik als erwartet stützte den Loonie zusammen mit höheren Ölpreisen. Wenn sich die makroökonomischen Daten so schnell ändern, erfordert der Handel mit der Volatilität eine tiefe Konzentration – und genügend Kapital, um Ihren Vorteil auszunutzen.
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