Der Federal Bureau of Investigation [FBI] hat Krypto-Benutzer gewarnt, nachdem es einen Phishing-Betrug mit gefälschten Token identifiziert hatte, die sich auf der Tron-Blockchain als die Agentur ausgeben.
In einem vom FBI New York geteilten Beitrag forderte die Behörde die Benutzer auf, vorsichtig zu sein, wenn sie auf Token stoßen, die angeblich vom FBI stammen, insbesondere solche, die eine Identitätsprüfung erfordern oder auf externe Websites verweisen.
Die Warnung folgt Berichten von ein bösartiger Token, der auf Tron im Umlauf ist die fälschlicherweise behauptet, dass die Brieftasche eines Benutzers „untersucht“ wird. Sie werden dringend aufgefordert, einen AML-Überprüfungsprozess durchzuführen.
Wie der Betrug funktioniert
Entsprechend die WarnungDer Betrug nutzt On-Chain-Token-Transfers, um Phishing-Nachrichten direkt in die Wallets der Benutzer zu übermitteln.
Der betrügerische Token enthält eine Nachricht, die die Empfänger dazu auffordert, eine Website zu besuchen und ihre Identität zu überprüfen, um mögliche Beschränkungen ihres Vermögens zu vermeiden. Die Nachricht soll Dringlichkeit schaffen und warnen, dass es zu einer „totalen Sperrung“ kommt, wenn der Benutzer nicht handelt.
Sobald Benutzer mit der verlinkten Website interagieren, werden sie möglicherweise aufgefordert, vertrauliche persönliche Informationen anzugeben, die Angreifer dann ausnutzen können.
Das FBI betonte, dass es mit solchen Methoden weder Token ausgibt noch eine Identitätsprüfung anfordert.
On-Chain-Phishing birgt neue Risiken
Im Gegensatz zu herkömmlichen Phishing-Versuchen, die auf E-Mails oder gefälschten Websites basieren, bettet dieser Ansatz den Betrug direkt in Blockchain-Transaktionen ein.
Durch die direkte Zustellung von Nachrichten an Wallets können Angreifer herkömmliche Spam-Filter umgehen und Benutzer in einem überzeugenderen Kontext erreichen.
Der Einsatz von Identitätsdiebstahl bei Strafverfolgungsbehörden erhöht die Erfolgsaussichten zusätzlich. Benutzer fühlen sich möglicherweise unter Druck gesetzt, einer scheinbar offiziellen Richtlinie nachzukommen.
Das FBI mahnt zur Vorsicht und zur Berichterstattung
Das FBI riet Benutzern, sich nicht mit Token oder Nachrichten zu beschäftigen, die angeblich von der Behörde stammen. Außerdem wird den Nutzern empfohlen, keine personenbezogenen Daten an verbundene Websites weiterzugeben.
Benutzer, die bereits mit dem Betrug interagiert oder persönliche Daten übermittelt haben, werden aufgefordert, eine Anzeige über das Internet Crime Complaint Center einzureichen [IC3].
Die Warnung der Agentur unterstreicht die zunehmende Raffinesse kryptobezogener Betrügereien. Angreifer passen ihre Taktiken weiterhin an, um neue Technologien und Benutzerverhalten auszunutzen.
Abschließende Zusammenfassung
- Die Warnung des FBI unterstreicht eine Verlagerung hin zum On-Chain-Phishing, bei dem Betrügereien direkt über Blockchain-Transaktionen verbreitet werden.
- Benutzer werden dringend gebeten, verdächtige Token zu ignorieren und die Weitergabe persönlicher Informationen zu vermeiden, selbst wenn die Nachrichten scheinbar aus offiziellen Quellen stammen.

