Es besteht eine gewisse Erleichterung darüber, dass der ins Stocken geratene Gesetzentwurf zur Struktur des Kryptomarktes, der CLARITY Act, bald wieder an Dynamik gewinnen könnte.
Am 20. März bestätigte Patrick Witt, der Chef-Kryptoberater von Präsident Donald Trump, dass der Senat und das Weiße Haus eine „grundsätzliche Einigung“ über die Vorlage des Gesetzes erzielt hätten.
Witt begrüßte den Deal als „wichtigen Meilenstein“ bei der Verwirklichung des Gesetzesentwurfs und dankte den Senatoren Thom Tillis (R-NC) und Angela Alsobrooks (D-MD) für die Vermittlung des Deals. Er hinzugefügt,
Es muss noch mehr getan werden, um dieses und andere offene Fragen zu klären, aber dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Verabschiedung des CLARITY Act.
Da nun die parteiübergreifende Unterstützung gesichert ist, wird der Ball beim Bankensektor liegen. Zum Zeitpunkt des Schreibens hatten weder das Bank Policy Institute (BPI) noch die American Bankers Association (ABA) eine Stellungnahme zu der Vereinbarung abgegeben.
Also, worum geht es bei dem Deal?
Einzelheiten zur Vereinbarung
Im vergangenen Juli wurde im Repräsentantenhaus der Digital Market Clarity Act (CLARITY Act) verabschiedet. Allerdings ist es im Senat seit Januar 2026 aufgrund der Frage der Stablecoin-Rendite ins Stocken geraten.
Die Bankenbranche befürchtete, dass die Stablecoin-Belohnungslücke im GENIUS Act eine Einlagenflucht auslösen könnte. Als Reaktion darauf lehnte es den CLARITY Act ab, sofern das Problem nicht angesprochen wurde. Es gab drei Verhandlungen zum Abschluss eines Renditeabkommens zwischen dem Bankensektor und der Kryptoindustrie. Aber alle konnten das Problem nicht lösen.
Der neueste Kompromiss zur Stablecoin-Rendite zielt nun darauf ab, Belohnungen für passive Stablecoin-Guthaben zu blockieren. Dies würde die Bedenken der Banken hinsichtlich der Einlagenflucht ausräumen, da Zahlungs-Stablecoins nicht wie ein verzinsliches Sparkonto funktionieren.
Gleichzeitig sind aktivitätsbasierte Belohnungen für Überweisungen, Überweisungen, Plattformnutzen usw. zulässig. Nach Ansicht der Verhandlungsführer würde dies sicherstellen, dass die Innovation nicht erstickt wird. Es ist unklar, ob die Banken diesem Kompromiss zustimmen werden.
Aber ein Teil der Kryptoindustrie war damit nicht ganz zufrieden. Einige Führungskräfte, wie Robinhood-CEO Vlad Tenev, angerufen für Flexibilität bei dem, was Rendite anzieht.
Es ist wichtig, dass der Kongress und die Regulierungsbehörden bei der Festlegung der Aktivitäten, die die Zahlung von Zinsen oder Erträgen ermöglichen, flexibel bleiben.
Weg zur Passage
Sollten die Banken den Kompromiss unterstützen, wird der Bankenausschuss des Senats wahrscheinlich einen weiteren formellen Aufschlag abhalten, um den Gesetzentwurf voranzutreiben. Dies würde wahrscheinlich nach der Osterpause passieren.
Es bleibt jedoch unklar, ob der Gesetzentwurf dem Senat zur Abstimmung vorgelegt und anschließend vom Repräsentantenhaus vor den US-Wahlen abgestimmt wird.
Entsprechend Kristin Smith Laut Angaben des Solana Policy Institute hat der Gesetzentwurf bis zur Augustpause Zeit, um voranzukommen.
Abschließende Zusammenfassung
- Der Senat und das Weiße Haus haben eine parteiische Einigung über einen Kompromiss bei der Stablecoin-Rendite erzielt, der dem CLARITY Act neuen Schwung verleihen könnte.
- Es bleibt abzuwarten, ob die Bankenbranche den Stablecoin-Rendite-Deal unterstützen wird

