- Die Global Digital Asset Survey 2026 von Ripple ergab, dass zwei von drei Finanzleitern glauben, dass ihre Institutionen Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte anbieten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
- 74 % sagen, dass Stablecoins die Cashflow-Effizienz steigern und Betriebskapital freisetzen können, das derzeit in langsamen Altsystemen gefangen ist.
Ein neues Umfrage von Ripple hat herausgefunden, dass Banken, Vermögensverwalter, Fintechs und Unternehmen glauben, dass digitale Vermögenswerte zum Grundstein für die Finanzwelt des neuen Zeitalters geworden sind. Die Ripple Global Digital Asset Survey ergab, dass 72 % der Führungskräfte dieser Institutionen glauben, dass sie Dienstleistungen für digitale Assets anbieten müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
Dieses steigende Interesse wird durch das wachsende Engagement erstklassiger Finanzinstitute geprägt, von Banken wie JPMorgan Chase und HSBC bis hin zu Vermögensverwaltern wie BlackRock und Franklin Templeton. Auch die fortschreitende Regulierung, insbesondere in den USA seit der Machtübernahme von Donald Trump, und eine stetige Verlagerung hin zu leicht zugänglichen Fintech-Diensten prägen das Interesse.
Laut der Umfrage von Ripple, an der 1.000 Befragte teilnahmen, sind Stablecoins einer der Sektoren, die das größte Interesse verzeichnen. Die meisten waren sich einig, dass die schnelle Abwicklung von Stablecoins ihnen einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz verschaffen kann, aber was 74 % der Befragten mehr interessierte, war die Fähigkeit von Stablecoins, die Cashflow-Effizienz zu steigern und Betriebskapital freizusetzen.
Stablecoins werden zunehmend als Zahlungsoption sowohl für grenzüberschreitende als auch für tägliche Transaktionen angeboten. Wie wir gemeldet Am Donnerstag hat PayPal kürzlich seinen PYUSD-Stablecoin auf 70 Märkte auf seiner Mainstream-Plattform ausgeweitet, die über 440 Millionen aktive Nutzer hat.
Ripple bemerkte:
Diese Einstimmigkeit macht deutlich, dass die Finanzführer Stablecoins für mehr als nur eine neue Art der Zahlungsabwicklung halten. Sie betrachten sie zunehmend als Werkzeuge für das Treasury-Management – ein eher konservativer Bereich, der die unbestreitbaren Vorteile des Einsatzes der Blockchain-Technologie zur Wertübertragung untersucht.
Ripple-Bericht: Die Verwahrung digitaler Vermögenswerte ist von größter Bedeutung
Während das Interesse von Banken und großen Vermögensverwaltern an digitalen Vermögenswerten schnell wächst, sind Fintechs bei der Einführung immer noch führend. Ripple hat herausgefunden, dass die meisten Fintechs planen, innerhalb der nächsten zwei Jahre Stablecoins in Treasury-Angeboten zu verwenden oder Verbrauchern digitale Asset-Wallets anzubieten.
31 % der Fintechs nutzen Stablecoins, um Zahlungen für ihre Kunden einzuziehen, während jeder Dritte Zahlungen direkt in Stablecoins entgegennimmt. Fast die Hälfte der befragten Fintechs erwägen den Aufbau eigener Digital-Asset-Lösungen, verglichen mit nur 14 % der Unternehmen.
Die Tokenisierung ist ein weiterer Bereich, der bei Finanzunternehmen ein steigendes Interesse verzeichnet. Viele der befragten Führungskräfte geben an, dass sie Tokenisierungspartner evaluieren, wobei 89 % sagen, dass die Verwahrung digitaler Vermögenswerte höchste Priorität hat.
Ripple hat sich zu einem wichtigen Akteur im Bereich der Verwahrung digitaler Vermögenswerte entwickelt, wobei Ripple Custody kürzlich mehrere Verträge mit Finanzinstituten in Brasilien und anderen lateinamerikanischen Ländern wie CNF abgeschlossen hat gemeldet. Ripple Custody ist die institutionelle Custody-Plattform des Unternehmens, die durch die 250-Millionen-Dollar-Übernahme von Metaco im Jahr 2023 aufgebaut wurde.
Die Umfrage ergab, dass etwa die Hälfte der Fintechs und Banken bei der Auswahl von Infrastrukturanbietern solche mit One-Stop-Shop-Lösungen bevorzugen. Bei Unternehmen steigt diese Präferenz auf bis zu 71 %. Die Verwaltung mehrerer Anbieter bringt Komplexität, Risiken und Kosten mit sich, die diese Unternehmen lieber vermeiden würden. Sicherheit steht ebenfalls an erster Stelle: 97 % der Befragten geben an, dass sie vor der Auswahl eines Partners auf Zertifizierungen wie ISO und SOC II achten.

