Investing.com – Laut Goldman Sachs gehört das Land seit Beginn des Energieschocks zu den Top-Performern in der G10-Währungsgruppe. Das Unternehmen führt diese Stärke auf die hohe Sensibilität Kanadas gegenüber Ölpreisbewegungen und die enge Korrelation der Währung mit dem US-Dollar zurück.
Goldman Sachs geht davon aus, dass der kanadische Dollar seine relative Outperformance in naher Zukunft fortsetzen wird, da ein anhaltender Energieschock die Währung stützt. Angesichts der Rolle Kanadas als wichtigster Ölexporteur in die Vereinigten Staaten und eines wachsenden Exporteurs nach China sind Ölpreisschocks ein wichtiger Treiber für den kanadischen Dollar.
Das Unternehmen weist darauf hin, dass selbst Rohstoffexporteure wie der kanadische Dollar bei zunehmenden globalen Wachstumssorgen tendenziell schlechter abschneiden als sichere Häfen, unabhängig von den Auswirkungen auf die Handelsbedingungen. In einem solchen Szenario sollte der kanadische Dollar aufgrund seiner höheren Korrelation mit dem breiteren US-Dollar widerstandsfähiger bleiben als andere zyklische Währungen.
Es ist unwahrscheinlich, dass die Bank of Canada taktische Unterstützung durch eine restriktive Politik leisten wird, da ihre jüngsten Mitteilungen im Vergleich zu anderen Zentralbanken zurückhaltend waren. In der Erklärung der Zentralbank wurde das schwache inländische Wachstum hervorgehoben und angedeutet, dass der EZB-Rat den kurzfristigen Anstieg der Gesamtinflation „übersehen“ werde.
Goldman Sachs ist der Ansicht, dass das Fehlen einer restriktiven Politik eher einen potenziellen Rückenwind als einen erheblichen Gegenwind für den kanadischen Dollar gegenüber dem US-Dollar beseitigt. Abwärtsrisiken identifiziert das Unternehmen vor allem aus der US-Dollar-Korrelation der Währung im Falle einer nachhaltigen Erholung der Risikostimmung und einer Entspannung an den Rohstoffmärkten.
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