Knappheit war schon immer einer der stärksten Markttreiber für risikofreudige Maßnahmen.
Allerdings ist es selten ein sofortiger Katalysator. Der Prozess braucht Zeit, stellt die Geduld auf die Probe und zwingt den Markt, Überzeugung zu beweisen. Mit anderen Worten: Knappheit wirkt sich nicht unmittelbar auf die Preisentwicklung aus. Stattdessen baut es still und heimlich eine Unterstützungsbasis auf, bis die echte Nachfrage einsetzt. Das ist normalerweise der Zeitpunkt, an dem die Märkte in parabolische Anläufe übergehen.
Ein klares Beispiel ist Bitcoins [BTC] Zyklus 2020. Durch die Halbierung von Bitcoin wurde die Neuausgabe von BTC von 12,5 auf 6,25 BTC pro Block reduziert, was zu einer Verknappung des Angebots führte. Etwa zur gleichen Zeit Strategie [MSTR] begannen, BTC zu akkumulieren, während die globalen Zentralbanken nach dem COVID-19-Schock die Märkte mit Liquidität überschwemmten. Nun spekulieren Marktteilnehmer darüber Ethereum [ETH] möglicherweise auf einem ähnlichen Weg einrichten.

Wenn ETH diesen Aufbau widerspiegelt, unterstützt die Struktur technisch gesehen eine mögliche parabolische Expansion.
Im Jahr 2020 beendete Bitcoin den Zyklus mit einem Plus von etwa 305 % und erreichte zum ersten Mal ein neues Allzeithoch über 20.000 US-Dollar. Die Halbierung verursachte den anfänglichen Angebotsschock, aber die eigentliche parabolische Bewegung begann, als große Angebote von Staatsanleihen auf den Markt kamen und das verfügbare Angebot aggressiv absorbierten, was die Preisfindung beschleunigte.
In diesem Zusammenhang gewinnt die Konsolidierung von Ethereum um die 2.000-Dollar-Marke zunehmend an Bedeutung. Die entscheidende Frage ist nun, ob sich unter dem Vermögenswert stillschweigend eine ähnliche Angebotsdynamik bildet. Wenn ja, könnte ETH eine parabolische Expansion im Bitcoin-Stil im Jahr 2020 wiederholen, sobald die Märkte wieder in ein risikofreudiges Umfeld übergehen?
Die Angebotsverknappung bei Ethereum geht einer Risikoverlagerung voraus
Wenn man sich die Angebotsstruktur von Ethereum ansieht, ist es keine Überraschung, dass Spekulationen über eine BTC-ähnliche Rallye aufkommen.
Entsprechend On-Chain-Datenhat die Ethereum Foundation weitere ETH im Wert von 93 Millionen US-Dollar eingesetzt, wodurch sich ihr Gesamtbestand in weniger als einer Woche auf etwa 139 Millionen US-Dollar erhöht hat. Technisch gesehen fiel dieser Schritt mit der wöchentlichen Rallye von ETH um 3,53 % zusammen, was dazu beitrug, dass der Preis wieder die 2.000-Dollar-Marke erreichte. Der Trend geht jedoch über einen einzelnen Teilnehmer hinaus.
Daten aus der Validator Queue zeigen, dass das Gesamtangebot von Ethereum mit 38,5 Millionen ETH ein neues Allzeithoch erreicht hat. Das sind etwa 31,67 % des zirkulierenden Angebots. Bemerkenswert ist, dass trotz der Risikoscheu-Bedingungen im März im Laufe des Monats fast 1,5 Millionen ETH zum Einsatz hinzugefügt wurden, was die anhaltende Verknappung des Angebots untermauert.


Vor diesem Hintergrund scheint die technische Widerstandsfähigkeit von Ethereum kein Zufall zu sein.
Stattdessen mit einer strukturellen Darunter baut sich ein Versorgungsschock aufDie Konsolidierung der ETH um das 2.000-Dollar-Niveau sieht zunehmend eher nach einer Akkumulation als nach einer Schwäche aus, was darauf hindeutet, dass der Markt möglicherweise eine Basis für die nächste Expansionsphase bildet, sobald die Gebote der Staatsanleihen zurückkehren.
Wenn sich die allgemeinen Marktbedingungen wieder auf Risikobereitschaft konzentrieren, erscheint es daher immer plausibler, dass Ethereum einen Bitcoin-ähnlichen Schritt im Jahr 2020 verfolgt.
Abschließende Zusammenfassung
- Steigende ETH-Einsätze und die Anhäufung von Walen verengen das verfügbare Angebot und verstärken die Anhäufung um die 2.000-Dollar-Marke.
- Wenn die Gebote des Finanzministeriums und die Makroliquidität zurückkehren, könnte Ethereum von der Konsolidierung in eine parabolische Expansion im Bitcoin-Stil im Jahr 2020 übergehen.

