GBP/USD legte am Donnerstag um 0,31 % zu und erreichte die Mitte von 1,3400, da der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran weiterhin den US-Dollar belastete. Aber die Rallye fängt an, sich mühsam anzufühlen. Das Paar berührte zu Beginn der Sitzung die Marke von 1,3480, bevor es wieder zurückfiel, und die Zone von 1,3400 bis 1,3450 entwickelt sich zu einer hartnäckigen technischen Obergrenze.
Der Waffenstillstand gibt, PCE nimmt weg
Das Pfund Sterling reitet auf der gleichen Welle wie der Rest der G10: Der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran hat die Safe-Haven-Prämie des Dollars zunichte gemacht und risikoempfindlichen Währungen ermöglicht, sich von ihren Tiefstständen Anfang April zu erholen. GBP/USD erholte sich von etwa 1,3150 zu Beginn des Monats und hat sich nun um etwa 300 Pips erholt. Aber die Sitzung am Donnerstag zeigte Anzeichen dafür, dass die leichten Gewinne vorbei sind. Der um 12:30 GMT veröffentlichte Bericht über die persönlichen Konsumausgaben (PCE) vom Februar zeigte eine Gesamtinflation von 2,8 % gegenüber dem Vorjahr, was über dem Konsens von 2,6 % liegt. Der Kern-PCE lag bei 3,0 % im Jahresvergleich, was den Prognosen entsprach, aber unterstreicht, wie weit die Entwicklung fortgeschritten ist Federal Reserve (Fed) bleibt bei ihrem 2 %-Ziel. Die monatlichen Werte von 0,4 % sowohl für die Schlagzeile als auch für den Kern waren fester als erwartet. Die Daten lösten keine nennenswerte Dollar-Rallye aus, säten aber Zweifel darüber, wie lange der durch einen Waffenstillstand bedingte Ausverkauf beim Greenback anhalten kann.
Verbraucherpreisindex März: Das Hauptereignis der Woche findet am Freitag statt
Die Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (VPI) für März um 12:30 Uhr GMT ist der wichtigste Datenpunkt der Woche und wohl der folgenreichste Inflationsdruck seit Monaten. Ökonomen gehen davon aus, dass der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,8 % steigen wird, was die Rate gegenüber dem Vorjahr auf etwa 3,1 % bis 3,3 % drücken würde, was den anfänglichen Energiepreisschock durch den Iran-Konflikt widerspiegelt. Der Kern-VPI wird voraussichtlich mit 0,2 % bis 0,3 % gegenüber dem Vormonat und 2,7 % gegenüber dem Vorjahr günstiger ausfallen. Die Unterscheidung zwischen Überschrift und Kern wird entscheidend sein. Wenn der Kern-VPI nachlässt, können die Märkte argumentieren, dass der Inflationsanstieg energiebedingt und vorübergehend ist, insbesondere wenn der Waffenstillstand anhält und die Ölpreise weiter sinken. Das wäre Sterling-positiv. Wenn die Kernenergie jedoch positiv überrascht und darauf hindeutet, dass sich die erhöhten Energiekosten bereits auf die allgemeinen Preise auswirken, könnten die restriktiven Zuwächse der Fed und der US-Dollar zu einer drastischen Trendwende führen.
GBP/USD-Tageschart
Technische Analyse:
Auf dem Tages-Chart wird GBP/USD bei 1,3435 gehandelt und hat kurzfristig eine zinsbullische Tendenz, da der Spot weiterhin über den 50-Tage- und 200-Tage-EMAs (Exponential Moving Averages) bei 1,3388 bzw. 1,3372 liegt. Die Ausrichtung der kurz- und längerfristigen EMAs unterhalb des Preises deutet auf eine zugrunde liegende konstruktive Struktur hin, während der stochastische RSI um die 62 auf eine positive, aber noch nicht überkaufte Dynamik hinweist, was darauf hindeutet, dass die Käufer immer noch die Kontrolle behalten, wenn auch mit Spielraum für eine Konsolidierung nach dem jüngsten Anstieg.
Auf der anderen Seite zeichnet sich unmittelbare Unterstützung beim 50-Tage-EMA bei 1,3388 ab, wobei der 200-Tage-EMA bei 1,3372 eine etwas tiefere Nachfragezone verstärkt, sollte sich ein Rückgang fortsetzen. Solange sich GBP/USD über diesem EMA-Cluster hält, wird der allgemeine Aufwärtstrend wahrscheinlich anhalten, und jegliche Rückgänge in Richtung dieser Niveaus könnten neues Kaufinteresse wecken, da das Fehlen eines nahegelegenen kartierten Widerstands die Oberseite technisch offen lässt, bis neue Höchststände eine klarere Obergrenze bilden.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)

