Der Bitcoin-Preis zeigt möglicherweise Anzeichen dafür, dass er stabil bleibt, aber das allein bestätigt keinen Tiefpunkt ist vorhanden. Ein aktueller Beitrag des Krypto-Analysten @CryptoTice_ argumentiert dass die aktuelle Marktphase die Voraussetzungen noch nicht erfüllt historisch verbunden mit ein echter Bitcoin-Preistiefpunkt. Anstatt sich auf die kurzfristige Stabilität zu konzentrieren, weist er darauf hin, worauf Anleger eigentlich achten sollten, bevor sie den Zyklus als abgeschlossen bezeichnen.
BTC-Preiszyklen deuten auf eine spätere Bodenbildung hin
Eines der deutlichsten Signale, das der Analyst hervorhob, ist das Timing innerhalb des bekannten Vierjahreszyklus von Bitcoin. Das Diagramm, das er neben seiner Analyse veröffentlichte, vergleicht frühere Zyklen nach den Halbierungen 2012, 2016, 2020 und 2024 und zeigt eine konsistente Struktur. In jedem Fall erreichte ein Bitcoin-Preis seinen Tiefpunkt nach längeren Rückgängen und eine Phase der Konsolidierung.
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Im aktuellen Zyklus wird zwischen etwa 800 und 950 Tagen nach der Halbierung eine Schlüsselregion identifiziert, die die Phase markiert, in der sich frühere Zyklen ihren letzten Tiefstständen zu nähern begannen. Dieser Teil des Diagramms wird durch eine vertikale Markierung noch verstärkt, die diese Phase näher an das letzte Quartal des Jahres 2026 anpasst. Dieser Zeitpunkt ist bedeutsam, weil er die wachsende Annahme in Frage stellt, dass sich zu Beginn des Jahres ein Boden bilden könnte. Historisch gesehen gibt es innerhalb dieser Zyklusstruktur keinen eindeutigen Präzedenzfall für einen Tiefpunkt im ersten, zweiten oder dritten Quartal. Stattdessen vergangene Muster weisen durchweg anhaltende Rückgänge auf Darauf folgt eine verzögerte Stabilisierungsphase, bevor der Markt die Talsohle vollständig erreicht.
Was das praktisch bedeutet, ist einfach: wenn der Zyklus konsistent bleibtder Markt ist noch zu früh. Allein der Zeitpunkt lässt vermuten, dass der Prozess der Bildung eines echten Bodens noch nicht vollständig abgeschlossen ist.
Was Sie beachten sollten, bevor Sie „The Bottom“ anrufen
Das Timing ist nur ein Teil des Bildes. Das zweite und gleichermaßen Ein wichtiger Faktor ist das Marktverhalten. Der Analyse zufolge werden Tiefststände auch dadurch definiert, wie die Teilnehmer reagieren, wenn der Markt sinkt.
Über Zyklen hinweg ist ein wiederkehrendes Muster zu beobachten. Der Preis fällt tendenziell zuerst, gefolgt von Narrativen, die versuchen, den Rückgang zu erklären. Danach kommt Kapitulation, wo das Vertrauen schwindetund schwächere Teilnehmer steigen aus. Erst dann entsteht ein dauerhafter Boden.
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Gerade jetzt, diese letzte Phase scheint nicht vollständig zu sein. Die Marktstimmung zeigt immer noch Anzeichen von Zuversicht, da die Teilnehmer aggressiv kaufen und eine kurzfristige Erholung erwarten. Dieses Verhalten deutet oft darauf hin, dass der Markt seinen Tiefpunkt noch nicht erreicht hat.
Für Anleger ist die Erkenntnis klar: Anstatt sich ausschließlich darauf zu konzentrieren, ob der Preis nicht mehr fällt, sollte die Aufmerksamkeit auf Anzeichen von Erschöpfung wie sinkendes Vertrauen, steigende Volatilität usw. gerichtet werden breiteres Gefühl der Kapitulation. Solange diese Bedingungen nicht mit der späteren Phase des Zyklus übereinstimmen, bleibt die Wahrscheinlichkeit gering, dass der Markt bereits einen Boden gebildet hat.
Letztendlich erfordert die Identifizierung eines Bitcoin-Preistiefs die Abstimmung von Timing und Stimmung. Basierend auf beiden historischen Mustern und aktuellem Verhalten sind diese Signale noch nicht vollständig vorhanden.
Ausgewähltes Bild erstellt mit Dall.E, Diagramm von Tradingview.com

