XRP hat im vergangenen Jahr 38 % seines Wertes verloren. Bitcoin hat sich nicht viel besser entwickelt und ist um mehr als 16 % gefallen. Doch ein Finanzexperte sagt den Anlegern, dass diese Zahlen das Gesamtbild verfehlen.
Auch Bargeld verliert an Boden
John Vasquez, der in den sozialen Medien als Coach JV bekannt ist, sagt die wahre Geschichte Es geht nicht um kurzfristige Preisrückgänge, sondern darum, was mit dem Dollar passiert.
Daten zeigen, dass die Kaufkraft des US-Dollars im letzten Jahrzehnt um 28 % gesunken ist und im Verbraucherpreisindex von 43,10 auf 30,9 gesunken ist.
Im selben Zeitraum von 10 Jahren haben sowohl Bitcoin als auch XRP sind im Wert um fast das 200-fache gestiegen. In dieser Hinsicht, so argumentiert Vasquez, sei das Halten von Bargeld stillschweigend der größere Verlierer gewesen.
Seine Kommentare kamen über einen Beitrag auf X, in dem er darlegte, warum die globalen Spannungen das langfristige Argument für Krypto-Assets stärken – und nicht schwächen.
Die Geschichte von XRP und Bitcoin wird von Tag zu Tag stärker. Auf lange Sicht wird das gut gehen. Kurzfristig ist mit extremer Volatilität zu rechnen. pic.twitter.com/2BXRKw3MFD
– Trainer, JV (@Coachjv_) 12. April 2026
Öl, Kredit und die globale Stellung des Dollars
Vasquez wies auf steigende Ölpreise im Zusammenhang mit Störungen in der Nähe hin Straße von Hormus als Treiber des Inflationsdrucks. Gleichzeitig warnte er vor einer Verschärfung der Kreditbedingungen und einer sich entwickelnden globalen Kreditkrise.
Länder, die sich von der Abhängigkeit vom US-Dollar lösen – ein Wandel, der oft als beschrieben wird Entdollarisierung – sind seiner Meinung nach auch Teil dessen, was die Finanzordnung umgestalten wird.
Berichten zufolge nannte er auch die Zinsänderungen Japans und die Auflösung sogenannter Carry Trades als zusätzliche Belastungspunkte für das globale System.
Hierbei handelt es sich um Maßnahmen von Anlegern, die Kredite in Niedrigzinswährungen aufnehmen, um anderswo Vermögenswerte mit höherer Rendite zu kaufen. Wenn diese Geschäfte abgewickelt werden, können sich die Märkte schnell und heftig bewegen.
Er beschrieb zwei mögliche Wege, die vor uns liegen: einen, bei dem die Zentralbanken weiterhin Geld drucken und die Zinssätze niedrig halten und so die aktuellen Ungleichgewichte ausweiten, und einen anderen, bei dem die Aktien- und Kreditmärkte eine scharfe Korrektur erleiden. Seiner Ansicht nach begünstigt keiner der beiden Wege das Halten von Bargeld.
Krypto hat immer noch Probleme als kurzfristige Absicherung
Die Kryptopreise haben dieser Theorie nicht zugestimmt. Seit Spannungen im Nahen Osten Im Februar kam es erneut zu einem erneuten Aufflammen, Bitcoin und XRP haben sich stabil gehalten, sind aber nirgendwo hingekommen.
Die Märkte zeigten relative Stabilität, aber keine Zuwächse. Das steht im Widerspruch zu dem Argument, dass geopolitische Risiken Geld in dezentrale Vermögenswerte treiben.
Dennoch sagt Vasquez, dass die Strategie darin bestehe, in Abschwüngen zu akkumulieren und nicht darauf zu reagieren. Seine langfristige Positionierung umfasst XRP, Bitcoin, Silber und einkommensgenerierende Vermögenswerte.
Seine Kernbotschaft ist die finanzielle und psychologische Vorbereitung auf ein wirtschaftliches Umfeld, das zunehmend instabil erscheint.
Ausgewähltes Bild von Meta, Diagramm von TradingView

