- Vorher +1,9 %
- Kern-VPI +2,3 % gegenüber +2,3 % im Jahresvergleich vorläufig
- Vorher +2,4 %
Keine Überraschungen, da die Inflation im Euroraum im März aufgrund der steigenden Energiepreise anziehen dürfte. Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist derzeit das Hauptproblem, das die Inflationsaussichten beeinflusst, und wird auch in den kommenden Monaten so bleiben. Die monatliche Inflationsschätzung dürfte im März um 1,3 % steigen, nach einem Anstieg von 0,6 % im Februar.
Vor dem Hintergrund des Anstiegs der Öl- und Gaspreise stieg die Energiepreisinflation gegenüber dem Vormonat im März um 7,0 %. Auf Jahressicht ist ein Anstieg von 5,1 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zu verzeichnen. Dies steht im Gegensatz zu einem Rückgang von 3,1 % im Vergleich zum Monat Februar.
Insgesamt tragen die Energiepreise damit positiv (+0,48 %) zur jährlichen Gesamtinflation in der Region bei. Zuvor hatte die Energiepreisinflation im Februar einen negativen Einfluss von 0,30 %.
Die detaillierte Aufschlüsselung zeigt rundum positive Beiträge: Die Inflation bei Nahrungsmitteln liegt bei +0,45 %, die Inflation bei Dienstleistungen bei +1,49 % und die Inflation bei Industriegütern ohne Energie bei +0,13 %. Das entspricht der endgültigen Gesamtschätzung von ungerundeten 2,55 %.
Die jährliche Kerninflation dürfte von zuvor 2,4 % auf 2,3 % gesunken sein. Allerdings werden die Spillover-Effekte höherer Energiepreise auf die Gesamtwirtschaft letztendlich eine Rolle dabei spielen, diese Zahl sicherlich in die Höhe zu treiben. Die Hauptfrage ist, wie „vorübergehend“ die Auswirkungen hier sein werden. Und genau so muss die EZB bei der Steuerung ihrer Geldpolitik vorgehen.

