- Zuvor betrug +0,6 %
- Ex-Automobile +1,9 % gegenüber erwarteten +1,4 %
- Bisher ohne Autos +0,5 %
- Ohne Autos und Gas ++0,6 % gegenüber +0,4 % vorher (revidiert auf +0,2 %)
- Kontrollgruppe +0,7 % vs. +0,2 % erwartet
- Vorkontrolle +0,5 %
- Einzelhandelsumsätze und/Jahr + % gegenüber +3,7 % zuvor
Unterschätzen Sie niemals die Kaufkraft des US-Verbrauchers. Das sind heute zwei solide Datenpunkte vor einem künftigen Fed-Vorsitzenden, der sagt, dass er die Zinsen sowieso senken wird.
Der Kontrollgruppenwert von +0,7 % m/m entspricht dem höchsten Wert seit letztem Juni.
Die S&P 500-Futures stiegen vor dem Bericht um 26 Punkte, doch danach änderte sich wenig, da der Schwerpunkt auf dem Iran lag.
Der Bericht „Advance Monthly Sales for Retail and Food Services“ des US Census Bureau ist einer der am meisten beobachteten Indikatoren für Verbraucherausgaben und erfasst Umsätze in stationären Geschäften, im E-Commerce, in Restaurants und Bars. Da die Konsumausgaben rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsaktivität ausmachen, bewegt die Veröffentlichung typischerweise die Märkte und prägt die Erwartungen für das BIP, die Inflation und die Politik der Federal Reserve. Die Daten sind saisonbereinigt, aber nicht inflationsbereinigt, sodass nominale Gewinne in Zeiten erhöhter Preise die reale Kaufkraft überbewerten können.
Die am 1. April veröffentlichten Daten vom Februar 2026 zeigten, dass sich die Verbraucherausgaben trotz eines schwächelnden Arbeitsmarkts und anhaltenden Preisdrucks besser halten als erwartet. Vorläufige Schätzungen gehen davon aus, dass der Einzelhandels- und Lebensmitteldienstleistungsumsatz 738,4 Milliarden US-Dollar beträgt, ein Plus von 0,6 % gegenüber Januar und 3,7 % mehr als Februar 2025. Das Ergebnis übertraf die Konsensprognosen von rund 0,5 % Wachstum und markierte eine deutliche Erholung von einem schwachen Jahresauftakt – der ursprüngliche Wert für Januar, der einen Rückgang von 0,2 % vorsah, wurde auf einen etwas geringeren Rückgang von 0,1 % korrigiert, während der Dezember 2025 im Wesentlichen unverändert ausfiel.
In den drei Monaten von Dezember bis Februar stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 %, was eher auf eine moderate Grunddynamik als auf einen Durchbruch hindeutet. Besonders hervorzuheben sind die Gastronomie- und Trinklokale, die im Jahresvergleich um 5,2 % zunahmen, ein Zeichen dafür, dass die diskretionären Ausgaben für Restaurantbesuche stabil geblieben sind. Die heutige Veröffentlichung – Vorverkauf für März 2026 und ausführlichere Monatszahlen für Februar – wurde vom 16. April auf den 21. April 2026 verschoben.

