Im Wettlauf um die Frage, ob XRP im nächsten Jahr eine echte Rallye in Richtung der 10-Dollar-Marke starten kann, argumentiert ein Marktexperte, Sam Daodu, dass die Antwort weniger vom Hype als vielmehr davon abhängt, ob sich endlich zwei große Kräfte zusammenschließen.
Daodu sagt, dass fast jede ernsthafte XRP-Preisprognose für 2027 auf denselben Voraussetzungen beruht: Die US-Regulierung muss geklärt werden und institutionelles Kapital muss in sinnvollem Umfang fließen. Ohne beides wird es schwieriger, die positiven Argumente zu rechtfertigen, selbst wenn sich Teile der Geschichte bereits in die richtige Richtung entwickeln.
Gemischter Fortschritt beim XRP-Preis
Das Neueste von Daodu Bericht betont, dass derzeit keine der beiden Voraussetzungen vollständig erfüllt ist. Er weist darauf hin, dass die anhaltende regulatorische Unsicherheit das Haupthindernis für Institutionen darstellt.
Seiner Ansicht nach handelt es sich bei dem derzeit ins Stocken geratenen CLARITY Act um die Gesetzgebung, die die Preisdynamik ändern könnte, indem sie die Position von XRP als digitale Ware dauerhaft festigt – ein Ergebnis, das, wenn es eintritt, wahrscheinlich einen Großteil des Risikos beseitigen würde, das Institutionen noch immer einpreisen.
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Allerdings beschreibt der Bericht die Situation als ein Szenario mit „gemischtem Fortschritt“ und nicht als einen eindeutigen Bullenmarkt versus Bärenmarkt. Positiv zu vermerken ist, dass sich bereits mehrere Katalysatoren im Zusammenhang mit einer möglichen Rallye abzeichnen.
Berichten zufolge sind die Zuflüsse börsengehandelter Fonds (ETFs) seit dem 9. April ohne einen einzigen Abflusstag positiv geblieben. Daodu wertet diese stetige Nachfrage als wichtiges Signal dafür, dass die Marktbeteiligung immer noch vorhanden ist.
Über die ETF-Flow-Daten hinaus hebt Daodu die On-Chain-Aktivität als weiteres unterstützendes Element hervor. Dem Bericht zufolge haben Wale seit Februar etwa 7 Milliarden XRP von den Börsen abgezogen, und Großinhaber scheinen einen erheblichen Teil dieser Bewegungen voranzutreiben.
Selbst mit diesen bullischen Indikatoren argumentiert Daodu, dass sie nicht mit der Geschwindigkeit oder dem Ausmaß ankommen, von dem die Aussichten von 5 bis 10 US-Dollar abhängen. Er betont, dass institutionelles Geld – das als wesentlich für diese höheren Ziele beschrieben wird – immer noch nicht auf dem Niveau aufgetaucht ist, das für eine „sofortige“ Neubewertung von XRP erforderlich ist.
Warum die nächsten 60 Tage entscheidend sind
Um über 10 US-Dollar zu steigen, müsste XRP laut dem Bericht eine seltene Angleichung mehrerer Ereignisse erfordern. Daodu sagt, dass der CLARITY Act verabschiedet werden müsste, die ETF-Zuflüsse in Richtung 4 bis 8 Milliarden US-Dollar steigen müssten und Bitcoin (BTC) eine breitere Rallye anführen müsste, die die Nachfrage im gesamten Altcoin-Komplex beschleunigt.
Kurz gesagt, es wird nicht als der wahrscheinlichste Weg angesehen, XRP in Richtung 10 US-Dollar zu drücken; Es wird als Szenario dargestellt, das mehrere Katalysatoren erfordert, um zur richtigen Zeit richtig zu landen.
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Daodu schließt mit dem, was XRP-Inhaber seiner Meinung nach in den nächsten 60 Tagen im Auge behalten sollten: dem Aufschlag des Bankenausschusses des Senats vor dem 21. Mai. Seiner Ansicht nach ist dies ein wichtiger kurzfristiger Kontrollpunkt. Wenn der Aufschlag verschwindet, bleibt der Bullenfall intakt und 7 US-Dollar werden zu einem realistischeren Ankerpreis für die Markterwartungen.
Sollte der Prozess jedoch im Mai ins Stocken geraten, deutet der Bericht darauf hin, dass das Ergebnis verschoben und möglicherweise bis 2027 verschoben werden könnte. In diesem Fall könnte eine regulatorische Verzögerung den XRP-Preis für einen Großteil dieses Jahres auf etwa 3 US-Dollar begrenzen – es sei denn, Bitcoin löst einen weiteren explosiven Anstieg aus.
Ausgewähltes Bild von OpenArt, Diagramm von TradingView.com

