Legarde von der EZB spricht und sagt:
- Steigende Energiekosten werden die Inputpreise in die Höhe treiben.
- Preiserhöhungen können dann an den Verbraucher weitergegeben werden.
- Wir sollten in der Lage sein, bei Bedarf zu reagieren
Aktuelle Tarife: Auf ihrer letzten Sitzung letzte Woche beließ die EZB die Zinssätze unverändert, wobei der Hauptrefinanzierungssatz bei 2,15 % und die Einlagenfazilität bei 2,0 % lag, da die politischen Entscheidungsträger eine vorsichtige Haltung einnahmen, um die Auswirkungen des Iran-Nahost-Krieges auf Inflation und Wachstum einzuschätzen
Haupttreiber der Unsicherheit: Der Krieg im Nahen Osten hat die Aussichten deutlich unsicherer gemacht und Aufwärtsrisiken für die Inflation und Abwärtsrisiken für das Wirtschaftswachstum geschaffen, mit erheblichen kurzfristigen Auswirkungen durch höhere Energiepreise.
Marktpreise für den nächsten Schritt: Die Märkte preisen bereits drei EZB-Zinssätze vollständig ein Wanderungen im Jahr 2026, wobei die ersten möglicherweise bereits im Juni eintreffen – eine bemerkenswerte Verschiebung, die durch den Energiepreisschock verursacht wird. Die Kommentare waren aggressiver
Die eigene Haltung der EZB: Die EZB verfolgt einen datenabhängigen Ansatz von Sitzung zu Sitzung ohne vorherige Festlegung auf einen bestimmten Zinspfad. Seine Entscheidungen basieren auf den Inflationsaussichten, eingehenden Daten, der zugrunde liegenden Inflationsdynamik und der Stärke der geldpolitischen Transmission.
Inflationsausblick: In den Basisprognosen der EZB vom März wird eine Gesamtinflation von durchschnittlich 2,6 % im Jahr 2026, 2,0 % im Jahr 2027 und 2,1 % im Jahr 2028 erwartet – im Vergleich zum Dezember nach oben korrigiert, vor allem weil die Energiepreise aufgrund des Nahostkonflikts höher sein werden.
Wachstum: Die Mitarbeiter erwarten ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum von 0,9 % im Jahr 2026, 1,3 % im Jahr 2027 und 1,4 % im Jahr 2028 – eine Abwärtskorrektur, die die globalen Auswirkungen des Krieges auf die Rohstoffmärkte, die Realeinkommen und das Vertrauen widerspiegelt.
Kurz gesagt, die EZB befindet sich in einer schwierigen Situation: Die energiebedingte Inflation treibt die Markterwartungen in Richtung Zinserhöhungen, während Wachstumsrisiken in die andere Richtung ziehen. Die Juni-Sitzung wird genau beobachtet, insbesondere angesichts der erwarteten neuen Personalprognosen.

