Thu Lan Nguyen von der Commerzbank weist auf wachsende rechtliche Spannungen im Zusammenhang mit US-Sanktionen gegen chinesische Raffinerien hin, die iranisches Öl kaufen, und warnt davor, dass dies den Reservestatus des Dollars mit der Zeit untergraben könnte. Die Blockierungsgesetze Pekings schaffen eine Sanktionsgrauzone, die Unternehmen dazu ermutigen könnte, US-Zahlungssysteme und USD-Abwicklungen zu umgehen, was die Dominanz der US-Währung zusätzlich in Frage stellt.
Sanktionskonflikt bedroht die Dominanz des Dollars
„Der Krieg im Iran hat es etwas überschattet, aber geopolitisch brodelt es für die USA auch in einer Reihe anderer Bereiche, insbesondere im Hinblick auf China.“ Diese WocheUS-Präsident Trump reist zu einem zweitägigen Gipfeltreffen mit Xi Jinping nach Peking. Das Ergebnis dürfte für die Devisenmärkte von großem Interesse sein.“
„Diese rechtlich prekäre Situation für Unternehmen stellt eine Bedrohung für den Status des US-Dollars als Weltreservewährung dar – eine Gefahr, vor der wir in der Vergangenheit häufig gewarnt haben. Denn eine Möglichkeit, Sanktionen zu vermeiden, wäre die Umgehung des US-Finanzsystems, sodass Transaktionen für US-Behörden nicht sichtbar wären. Mit anderen Worten: Unternehmen müssten sowohl auf die Abwicklung von Transaktionen in US-Dollar als auch auf die Nutzung US-amerikanischer Zahlungssysteme verzichten.“
„Natürlich dürfte der Handel mit den fünf betreffenden chinesischen Raffinerien bescheiden ausfallen und daher kaum zu einer weitreichenden Abkehr vom US-Dollar im internationalen Handel führen. Allerdings ist es ein weiterer Stichpunkt gegen die Dominanz der US-Währung.“
„Darüber hinaus hat Peking hier einen gefährlichen Präzedenzfall geschaffen. Wenn dies der neue Ansatz im Umgang mit unwillkommenen US-Sanktionen ist, dürfte dieser Schritt nach und nach weitreichende Auswirkungen haben. Rechtsexperten warnen sogar, dass dies erst der Anfang einer Kampagne gegen Sanktionen sein könnte.“
„Übrigens hat die US-Regierung kurz vor dem Gipfel neue Sanktionen gegen chinesische Unternehmen verhängt, denen eine Zusammenarbeit mit dem Iran vorgeworfen wird. Als USD-Investor sollten Sie die Reaktion Pekings darauf genau beobachten.“
(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

