Als der Abgeordnete Matt Van Epps diese Woche bei der Leitung des American Reserve Modernization Act von 2026 half, formulierte er den Gesetzentwurf nicht als abstrakte nationale Sicherheitsmaßnahme, sondern als direkte Erweiterung dessen, was seiner Meinung nach in seinem eigenen Hinterhof geschieht.
„Nashville ist einer der führenden Bitcoin-Hubs des Landes“, sagte Van Epps in einer Erklärung gegenüber Bitcoin-Magazinund verwies auf Bitcoin Park, die wachsende Digital-Asset-Community der Stadt, und die jährliche Bitcoin-Konferenz, die 2027 nach Nashville zurückkehren soll.
„Nashville entwickelt sich schnell zu einem der führenden Bitcoin-Hubs des Landes mit einer wachsenden Community für digitale Vermögenswerte, Institutionen wie dem Bitcoin Park und der jährlichen Bitcoin-Konferenz, die 2027 wieder in Nashville stattfinden soll“, sagte Van Epps. „Diesen Gesetzentwurf zu unterstützen bedeutet, die Finanzinnovation zu unterstützen, die in meinem Bezirk stattfindet.“
Für den frischgebackenen Kongressabgeordneten aus Tennessees 7. Bezirk – ein West-Point-Absolvent und Kampfhubschrauberpilot, der seinen Sitz bei einer Sonderwahl im Dezember 2025 gewann – das ist persönlich. Der Gesetzentwurf ist seiner Meinung nach eine Aussage darüber, was sein Bezirk bereits vertritt.
Van Epps leitete die Gesetzgebung gemeinsam mit dem Abgeordneten Nick Begich (R-AK), der eingeführt der American Reserve Modernization Act von 2026, bekannt als ARMA. Der Gesetzentwurf würde die Durchführungsverordnung von Präsident Trump vom März 2025 kodifizieren Festlegung eine strategische Bitcoin-Reserve – die ihr Gesetzeskraft verleiht, anstatt sie dem Ermessen zukünftiger Regierungen zu überlassen.
Die Reserve würde im US-Finanzministerium angesiedelt sein und BTC aufbewahren, die durch Einziehungen der Bundesstrafverfolgungsbehörden und zivilrechtliche Sanktionen beschlagnahmt wurden.
Van Epps‘ zentrales Argument für die Gesetzgebung ist fiskalischer Natur. „Angesichts einer Staatsverschuldung von 39 Billionen US-Dollar ist dies ein wesentlicher Rechtsakt“, sagte er. Unter ARMA wäre jeder zukünftige Verkauf von Bitcoin aus der Reserve nur zu einem Zweck zulässig: der Reduzierung der Staatsverschuldung. Keine Übertragungen auf andere staatliche Programme, keine diskretionären Ausgaben – nur Schuldenabbau. Er betonte, dass die Reserve „ohne Kosten für die amerikanischen Steuerzahler“ eingerichtet würde.
Der Gesetzentwurf zieht auch eine klare Linie zu Eigentumsrechten. Van Epps und Begich fügten eine Formulierung hinzu, in der sie bekräftigten, dass die Bundesregierung nicht in das Recht eines Einzelnen eingreifen darf, Eigentum zu besitzen, zu übertragen oder zu übertragen Digitale Vermögenswerte selbst verwahren – eine Bestimmung, die den libertären Sog widerspiegelt, der einen Großteil der Pro-Bitcoin-Fraktion im Kongress durchzieht.
Van Epps: Bitcoin kann einige Probleme in den USA lösen
Für Van Epps geht das Argument über das Portfoliomanagement hinaus. Er beschrieb die Reserve als etwas mit dem Potenzial, „große Probleme“ für das Land zu lösen, darunter auch die Staatsverschuldung. Das feste Angebot an Bitcoin und seine Aufwertung im Laufe der Zeit geben den Vereinigten Staaten seiner Ansicht nach ein Instrument an die Hand, mit dem Goldzertifikate und traditionelle Reserven nicht mithalten können.
Der Gesetzentwurf schreibt vor, dass BTC in der Reserve mindestens 20 Jahre lang gehalten werden muss – eine Bestimmung, die darauf abzielt, den Vermögenswert aus kurzfristigen politischen Kalkulationen herauszunehmen und ihn als eine generationsübergreifende Bilanzentscheidung zu behandeln.
Vierteljährliche öffentliche Proof-of-Reserve-Berichte und unabhängige Prüfungen durch Dritte würden die Reserve begleiten und eine Ebene gesetzlicher Transparenz hinzufügen, die der bestehenden Durchführungsverordnung fehlt.
Achtzehn ursprüngliche Co-Sponsoren aus neun Bundesstaaten haben sich angemeldet. Der Senat bleibt das schwierigere Terrain – konkurrierende Krypto-Gesetze werden dort durch den Ausschuss geführt, und der Weg zu 60 Stimmen ist unklar.

