USD/JPY befindet sich nach einem starken Bericht über die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft in der Gefahrenzone einer Intervention.
Der Chart erzählt die Geschichte, als das Paar Ende April zum letzten Mal hier nach oben handelte, als der japanische MOF mit dem Hammer kam und es kurzfristig auf 155,75 drückte. Wer hier kauft, setzt darauf, dass er dieses Mal nicht eingreift. In diesem Sinne fiel das Paar schnell um 50 Pips.
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Bei der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts stieg das Paar von 159,88 auf 160,22. Im Mai wurden 172.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, verglichen mit erwarteten 85.000. Die beiden vorherigen Berichte wurden ebenfalls um insgesamt 72.000 Arbeitsplätze nach oben korrigiert, was bedeutet, dass die letzten drei Monate stark waren.
Das macht es für die Fed-Tauben unhaltbar, an ihrer Haltung festzuhalten, dass das Beschäftigungsmandat problematisch sei. Stattdessen ist die Inflation von 3,8 % das Problem, mit dem sie sich befassen müssen. Die Renditen zweijähriger US-Staatsanleihen sind bei der Veröffentlichung um 9,6 Basispunkte auf 4,14 % gestiegen, und der Markt hat nun eine Erhöhung auf der Dezembersitzung vollständig eingepreist. Der September ist nun das Schlachtfeld, da die Preise seit der Veröffentlichung bei fast 50 % liegen und damit deutlich gestiegen sind.
Die Beschäftigungszahlen werden für einen unangenehmen Start für den neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh sorgen. Er ersetzte Jerome Powell, nachdem Trump den FOMC-Führer viele Monate lang belästigt hatte, weil er die Zinsen nicht gesenkt hatte. Jetzt ist sein handverlesener Nachfolger – der den Job bekam, indem er über Zinssenkungen sprach – möglicherweise gezwungen, die Zinsen anzuheben, oder er riskiert, noch weiter ins Hintertreffen zu geraten.
Die heutigen Stellenzahlen ergänzen ein Thema, über das ich häufig schreibe: Dass die Fed hinter der Kurve zurückbleibt. In den USA gibt es ein starkes Elixier, das die Inflation antreibt, zu dem riesige Defizite, der Iran-Krieg, geringe Einwanderung, das „Big Beautiful Bill“, der KI-Investitions-Superzyklus, Zölle und jetzt die sich verbessernde Beschäftigungslage gehören.

