Bitcoins bärische Struktur hat in den letzten Wochen deutliche Bedenken hinsichtlich der Zukunft der Flaggschiff-Kryptowährung geäußert. Inmitten dieser Bedenken gibt es Spekulationen über seine Entwicklung, von denen einige auf Tiefststände von bis zu 25.000 US-Dollar hindeuten. Ein On-Chain-Analyst nutzte jedoch kürzlich die Social-Media-Plattform X, um zu erklären, warum der Rückgang von Bitcoin auf 25.000 US-Dollar im aktuellen Zyklus ein unwahrscheinliches Szenario ist.
Das Stromkostenmodell deutet auf einen möglichen Bitcoin-Tiefpunkt hin
In einem Beitrag vom 6. Juni auf X schrieb der Krypto-Analyst Ted Pillows impliziert dass der Bitcoin-Preis weitere Rückgänge erleben könnte, bevor ein endgültiger Tiefpunkt des Bärenmarktes erreicht wird. Diese Vermutung basiert auf dem Bitcoin-Stromkostenmodell.
Zum Vergleich: Das Modell schätzt die grundlegenden Produktionskosten von Bitcoin, indem es den Strom misst, der für den Abbau neuer BTC erforderlich ist. Da Bergbaubetriebe in der Regel erhebliche Mengen an Energie verbrauchen, wird die Kennzahl häufig als Indikator für den inhärenten Wert von Bitcoin verwendet. Dies liegt daran, dass es sich um den Mindestpreis handelt, zu dem Bergleute langfristig nachhaltig arbeiten können.
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In Übereinstimmung mit historischen Daten erklärte Pillows, dass die Bitcoin-Bärenmärkte trotz der starken Rückgänge in diesen Zeiträumen nie unter diese Stromkosten gefallen seien. Im Gegenteil, Baissemärkte haben häufig Tiefststände in der Nähe dieses entscheidenden Preisniveaus gefunden.
Pillows wies darauf hin, dass die aktuellen Stromkosten von Bitcoin bei etwa 48.694 US-Dollar liegen – ein Schwellenwert, der immer noch etwas weit vom aktuellen Marktpreis von Bitcoin entfernt ist. Laut dem Analysten deutet dies darauf hin, dass der BTC-Preis konnte Unterstützung finden bei etwa 50.000 US-Dollar, wenn der aktuelle Abschwung anhält.
Pillows wies in dieser Analyse jedoch auf einen Vorbehalt hin und erklärte, dass ein außergewöhnliches globales Ereignis erforderlich sei, um diese Unterstützungszone zu durchbrechen. Sollte die Welt von einer Rezession oder einer so schweren Pandemie wie COVID heimgesucht werden, könnte der Bitcoin-Preis aufgrund panikbedingter Verkäufe vorübergehend unter seine geschätzten Produktionskosten fallen.
Stille BTC-Akkumulation bei Binance im Gange, während die Abflüsse stetig steigen
In einem Quicktake-Beitrag auf CryptoQuant erklärte der Analyst CryptoOnchain hervorgehoben Ein interessanter Widerspruch, der auf dem Bitcoin-Markt besteht. Nach Angaben des On-Chain-Analysten kam es bei Binance zu BTC-Akkumulationsereignissen.
Der Analyst stellte fest, dass technische Indikatoren – insbesondere der RSI (14) und der EMA50/200 – ein eindeutig bärisches Bild erzählen. Die RSI-Werte sind beispielsweise auf extreme Werte nahe 6,4 gefallen, und der EMA50/200 zeigt derzeit ein „Death Cross“-Muster.
Gleichzeitig sind die Börsen-Netflows von Binance negativ (-0,58σ), was darauf hindeutet, dass Bitcoin Binance kontinuierlich verlässt – ein Ereignis, das weiter darauf hindeutet, dass seine Inhaber BTC anhäufen und nicht nur in Panik verkaufen. Doch dann erklärte CryptoOnchain, dass angesichts des hohen Open Interest immer noch die unübersehbare Gefahr eines Long Squeeze bestehe.
Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der Preis von BTC bei rund 602.388 US-Dollar, was einem Anstieg von fast 3 % in den letzten 24 Stunden entspricht.
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Ausgewähltes Bild von iStock, Diagramm von TradingView

