Ein neuer Gesetzentwurf des US-Repräsentantenhauses zielt auf einen schnell wachsenden Bereich des Veranstaltungsvertragsmarkts ab und zielt darauf ab, Kongressabgeordneten, ihren Ehepartnern und Angehörigen das Wetten auf politische oder öffentliche Entscheidungen zu verbieten.
TL;DR
- Der Gesetzentwurf heißt „Stop Lawmakers from Predicting Act“.
- Es würde Kongressabgeordneten, Ehepartnern und Angehörigen verbieten, auf die öffentliche Ordnung und politische Ergebnisse zu wetten.
- Verstöße können zivilrechtliche Strafen von bis zu 2.000 US-Dollar nach sich ziehen.
- Der Vorschlag kommt, da Prognosemärkte im politischen und finanziellen Handel immer sichtbarer werden.
Prognosemärkte ziehen politische Aufmerksamkeit auf sich
Der Vorsitzende des Verwaltungsausschusses des Repräsentantenhauses, Bryan Steil, stellte den „Stop Lawmakers from Predicting Act“ vor und formulierte den Gesetzentwurf als eine ethische Maßnahme, die darauf abzielt, gewählte Beamte daran zu hindern, von privilegiertem politischem Wissen zu profitieren. Der Vorschlag würde die Interessenkonfliktdebatte über den Aktienhandel hinaus auf Veranstaltungsverträge ausweiten, bei denen politische Entscheidungen und Ergebnisse der öffentlichen Ordnung selbst zu handelbaren Fragen werden können.
Der Gesetzentwurf würde es Mitgliedern des Kongresses, ihren Ehepartnern und Angehörigen verbieten, auf Fragen der öffentlichen Ordnung und politische Ergebnisse zu wetten. Laut der Mitteilung des Ausschusses könnten Verstöße zivilrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, wobei unbezahlte Strafen ehemaliger Mitglieder zur zivilrechtlichen Durchsetzung an das Justizministerium weitergeleitet werden.
Steil argumentierte, dass der Gesetzgeber die Politik gestalten und nicht auf deren Ergebnis wetten sollte. Dieses Argument berührt direkt die zentrale Spannung rund um das Politische Prognosemärkte. Diese Märkte können nützliche Informationsinstrumente sein, sie werden jedoch kontroverser, wenn Insider oder politische Entscheidungsträger möglicherweise Zugang zu Informationen haben, die normale Händler nicht haben.
Warum dies für kryptobezogene Prognosemärkte wichtig ist
Bei Prognosemärkten handelt es sich nicht ausschließlich um Kryptoprodukte, aber Kryptonutzer waren frühe Anwender von Plattformen, die politische, regulatorische und makroökonomische Ereignisse in handelbare Wahrscheinlichkeiten umwandeln. Da diese Produkte zunehmend an Aufmerksamkeit gewinnen, beginnen die Gesetzgeber, zwei Fragen zu trennen: ob es Prognosemärkte geben sollte und wer mit ihnen handeln darf.
Der Gesetzentwurf verbietet Privatanwendern nicht den Handel mit Prognosemärkten. Stattdessen konzentriert es sich auf Gesetzgeber und nahe Familienangehörige. Dieser engere Ansatz kann tatsächlich dazu beitragen, die breitere Kategorie zu legitimieren, indem er eine Grenze zwischen öffentlicher Beteiligung und Insiderkonflikten zieht.
Für die Kryptomärkte ist das Signal, dass Event-Kontrakte nicht mehr zu klein sind, als dass Washington sie bemerken könnte. Je mehr politische Märkte wachsen, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie formelle Regeln, Offenlegungspflichten und Beschränkungen der Insiderbeteiligung nach sich ziehen.
Breiterer Marktkontext
Die umfassendere Bedeutung besteht darin, dass die US-Krypto-Abdeckung zunehmend von der Marktstruktur und nicht von der einfachen Token-Preisbewegung geprägt wird. Regulierung, Produktzugang, Austausch Gestaltungs- und Kapitalbildungsregeln sind nun Teil des Handelshintergrunds. Das bedeutet, dass Entwicklungen wie diese auch dann von Bedeutung sein können, wenn sie Bitcoin oder Ethereum am Tag der Veröffentlichung nicht sofort bewegen.
Für aktive Marktteilnehmer ist die nützliche Frage nicht nur, ob die Schlagzeile bullisch oder bärisch ist. Es geht darum, ob die Änderung den Zugang verbessert, Reibungsverluste verringert, die Compliance-Kosten verschiebt oder die Art und Weise ändert, wie Institutionen und Einzelhändler mit kryptobezogenen Märkten interagieren. Es dauert oft länger, bis diese Effekte zweiter Ordnung sichtbar werden, aber sie können Gestalt annehmen Liquidität und Stimmung im Laufe der Zeit.
Was Sie als Nächstes sehen sollten
Der Vorschlag ist immer noch ein Gesetzentwurf, kein Gesetz. Es müsste den Kongress passieren und unterzeichnet werden, bevor es in Kraft tritt, und der endgültige Wortlaut könnte sich ändern. Die wichtigste Frage, die es zu beobachten gilt, ist, ob der Gesetzgeber nur auf die Beteiligung von Insidern abzielt oder sich für umfassendere Beschränkungen auf den Märkten für politische Veranstaltungen einsetzt.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von der Verwaltungsausschuss des Repräsentantenhauses.
Dieser Artikel wurde vom News Desk verfasst und bearbeitet von Samuel Rae.

