Der CFTC und SEC haben ein gemeinsames öffentliches Kommentierungsverfahren zu Definitionen von Derivatprodukten eröffnet und damit einer Debatte, die die Behandlung von Krypto-Perpetual-Futures in den Vereinigten Staaten beeinflussen könnte, neues regulatorisches Gewicht verliehen.
TL;DR
- Die Agenturen suchen nach Informationen zu Definitionen gemäß Titel VII des Dodd-Frank-Gesetzes.
- Der Schritt erfolgt, da die Genehmigungen für unbefristete Futures einer rechtlichen Prüfung unterliegen.
- Das Kommentarfenster wird voraussichtlich 60 Tage nach der Veröffentlichung im Bundesregister laufen.
- Das Ergebnis könnte Einfluss darauf haben, welche Handelsplätze Krypto-Derivate nach welchen Clearingregeln anbieten können.
Derivatedefinitionen rücken wieder in den Fokus
Bei der gemeinsamen Anfrage handelt es sich nicht um ein reines Krypto-Dokument, aber der Zeitpunkt macht sie für die Märkte für digitale Vermögenswerte von großer Relevanz. Perpetual Futures befinden sich für die USA in einer schwierigen Lage Regulierungsbehörden Da das Produkt im Handelsverhalten einem Terminkontrakt ähnelt, argumentieren einige Kritiker jedoch, dass sich das wirtschaftliche Design mit dem Swap-Stil-Engagement überschneiden kann. Diese Unterscheidung ist nicht akademisch. Es wirkt sich auf Clearing, Margining, Standortgenehmigungen und die Wettbewerbslandschaft zwischen traditionellen Terminbörsen und neueren krypto-nativen Handelsplätzen aus.
CFTC-Vorsitzender Michael Selig sagte, der Antrag biete eine Gelegenheit, Unklarheiten innerhalb von Titel VII des Dodd-Frank-Gesetzes auszuräumen, die den Wettbewerb und die Innovation begrenzten. Für Kryptomärkte ist der Begriff „Unklarheiten“ von Bedeutung. Wenn Agenturen klarstellen, wo unbefristete Verträge angesiedelt sind, könnten Börsen einen klareren Weg zum Produktdesign erhalten, während etablierte Betreiber möglicherweise eine stärkere Basis für herausfordernde Produkte erhalten, die ihrer Meinung nach falsch klassifiziert sind.
Ebenso wichtig ist der rechtliche Kontext. CME hat den Genehmigungsweg der CFTC für bestimmte auf den Einzelhandel ausgerichtete unbefristete Verträge angefochten und argumentiert, dass die Produkte nach geltendem Recht unterschiedlich behandelt werden sollten. Separate Marktkommentare deuten darauf hin, dass CME möglicherweise ein starkes Argument hat, aber das bleibt eher ein Kommentar als ein Gerichtsurteil.
Warum Krypto-Börsen genau hinschauen
Perpetual Futures sind eines der wichtigsten Handelsprodukte im Kryptobereich. Außerhalb der USA machen sie einen großen Teil des Spekulationsvolumens, der Absicherung und der kurzfristigen Marktpositionierung aus. In den USA hat es nie an Nachfrage nach dem Produkt gefehlt; Es fehlte eine Regulierungsstruktur, die großen inländischen Plattformen einen sauberen Weg bietet, es anzubieten.
Deshalb ist der Definitionsprozess für mehr als nur Anwälte wichtig. Wenn Perpetuals im Rahmen eines Futures-ähnlichen Rahmens angeboten werden können, könnte der Markt sehen, dass mehr regulierte Handelsplätze um den Fluss von Krypto-Derivaten konkurrieren. Wenn Aufsichtsbehörden oder Gerichte zu dem Schluss kommen, dass es sich bei einigen Produkten um legale Swaps handelt, könnten sich der Compliance-Aufwand und die Clearing-Anforderungen erheblich ändern.
Für Händler stellt sich die praktische Frage, ob US-Standorte letztendlich Produkte anbieten können, die mit Offshore-Anbietern konkurrieren Liquidität unter Beibehaltung der inländischen Aufsicht. Für Börsen stellt sich die Frage, ob das Regelwerk klarer oder restriktiver wird.
Was Sie als Nächstes sehen sollten
Der öffentliche Kommentarprozess wird keine sofortigen Marktveränderungen bewirken, und der damit verbundene Rechtsstreit ist noch immer ungelöst. Das nächste Signal, das es zu beobachten gilt, ist, wie aggressiv Börsen, etablierte Unternehmen und Handelsfirmen während der Kommentierungsphase reagieren, denn diese Einreichungen könnten offenbaren, wo die Kampflinien um Krypto-Perpetuals tatsächlich gezogen werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von die CFTC.
Dieser Artikel wurde vom News Desk verfasst und bearbeitet von Samuel Rae.

