Wichtige Erkenntnisse
Was ist der nächste Schritt von Ripple mit seinem riesigen XRP-Treuhandkonto?
Ripple könnte damit beginnen, sein treuhänderisches XRP-Angebot durch den Verkauf von Rechten an zukünftigen Token zu monetarisieren. Kurz gesagt: Mittel beschaffen, ohne den Angebotsdruck zu erhöhen.
Wie reagieren Anleger auf die Preisentwicklung von XRP?
Trotz eines 580-prozentigen Anstiegs der langfristigen Ausgaben der Inhaber ist XRP um 27 % gesunken, was auf eine schwache Angebotsunterstützung und ein schwindendes Anlegervertrauen hinweist.
Kein Zweifel, Ripples [XRP] Die Treuhandstrategie hat die Versorgung vorhersehbarer gemacht. Dies trägt natürlich dazu bei, den Marktfluss zu steuern, aber was noch wichtiger ist, es verhindert, dass Stakeholder überrascht werden.
Auf dem Papier klingt das nach einer klugen Möglichkeit, Inflation zu vermeiden.
Allerdings wirft es auch eine zentrale Frage auf. Beherrscht Ripple die Inflation oder zeigt dieser Ansatz einen „Mangel an Vertrauen“ in die natürliche Marktnachfrage? Wie sich dies entwickelt, könnte laut AMBCrypto den nächsten Schritt von XRP beeinflussen.
CTO deutet an, das XRP-Treuhandkonto vor der nächsten Freischaltung zu monetarisieren
Ripple wird voraussichtlich zu Beginn des Novembers eine weitere Milliarde XRP freischalten.
Derzeit sind 60,1 Milliarden XRP im aktiven Umlauf, während 35,9 Milliarden weiterhin auf einem Treuhandkonto gesperrt sind. Wenn Ripple seinen monatlichen Zeitplan beibehalten würde, wäre das verbleibende Angebot technisch gesehen bis 2028 vollständig freigeschaltet.
Doch hier wird es interessant. Normalerweise erreichen nur 200–300 Millionen XRP von jeder Freischaltung den Markt, während der Rest „wieder hinterlegt“ wird.
Angesichts dieser Situation hat der CTO von Ripple kürzlich einen Schlüssel gemacht Bekanntmachung.
In einem Beitrag auf X schlug er vor, die treuhänderischen Bestände von Ripple zu monetarisieren.
Bisher waren ungenutzte Token wieder gesperrt, was bedeutete, dass Ripple sie nicht vorab verkaufen konnte. Durch den „Verkauf der Rechte“ zum Kauf von XRP aus zukünftigen Veröffentlichungen könnte Ripple jedoch Mittel beschaffen, ohne dem Markt sofort Liquidität hinzuzufügen.
Einfach ausgedrückt könnten die 35,9 Milliarden XRP vorab an Investoren verkauft werden. Allerdings würden die Token bis zu ihrem Veröffentlichungsdatum nicht auf dem Markt bleiben, um das Angebot zu kontrollieren. Könnte dies dann das Zeichen von Ripple sein? nächster großer Schritt in Richtung Institutionalisierung?
Die Wiederherstellung des Anlegervertrauens ist für Ripple bisher die härteste Prüfung
Ripple ist drängt darauf, seine Zukunft zu sichernaber seine Gegenwart sieht zerbrechlich aus.
In den Charts startete XRP mit einem Rückgang von 13 % ins vierte Quartal und gehörte damit zu den Large-Cap-Anlagen mit der schlechtesten Wertentwicklung. Sicherlich bietet der allgemeine Markteinbruch eine gewisse Deckung. Allerdings fällt die Underperformance von Ripple immer noch auf.
Die Glassnode-Daten untermauern dies und vermitteln einen bärischen Unterton. LTHs (diejenigen, die sich vor der Wahl angesammelt haben) haben ihre XRP-Ausgaben um 580 % gesteigert. Dennoch ist XRP um 27 % gesunken, was auf eine dünne Gebotsmauer hindeutet.
Kurz gesagt, das Vertrauen der Anleger in Ripple scheint instabil zu sein.
Die Grafik zeigt einen Anstieg des ausgegebenen Volumens von 38 Millionen US-Dollar auf 260 Millionen US-Dollar pro Tag (7-Tage-SMA). Dieser starke Anstieg deutet darauf hin, dass langfristige Inhaber nach der Rallye von XRP um mehr als 270 % seit dem vierten Quartal 2024 von massiven Gewinnen profitieren.
Vor diesem Hintergrund scheint die Treuhandstrategie von Ripple eher eine Absicherung gegen die schwache Marktnachfrage zu sein. Auch wenn die Monetarisierung des Angebots einen mutigen strategischen Schritt darstellen könnte, dürften ihre Auswirkungen auf die Preisstabilität gedämpft bleiben.



