Silber und die Angebotsbewertungen von Gold weisen eine bemerkenswerte Diskrepanz auf. Konkret handelt es sich bei Silberbarren um fast 2,5 Milliarden Unzen, die in oberirdischen Tresoren auf der ganzen Welt gelagert werden, wobei der Gesamtmarktwert 257 Milliarden US-Dollar beträgt. Im Gegensatz dazu entsprechen den Daten von David Bateman zufolge 7 Milliarden Unzen Gold in weltweiten Tresoren, mit einem Gesamtwert von fast 34,9 Billionen US-Dollar. Diese dramatische Diskrepanz hat Fragen hinsichtlich des möglicherweise falsch bewerteten Status von Silber im Vergleich zu Gold und uniökonomischen Debatten über die Rohstoffbewertung aufgeworfen.
Die Marktbewertung von Silber weist im Vergleich zum Goldangebot eine große Lücke auf
Die Marktdaten deuten darauf hin, dass das gesamte weltweite Angebot an investierbarem Silber nur einen Bruchteil des breiteren Goldmarktes ausmacht. Auf einer Pro-Dollar-Basis ermöglicht das theoretische Szenario den Anlegern, im Vergleich dazu fast das 135-fache des Silberangebots zu kaufen Gold. Dieses Ungleichgewicht unterstreicht die erhebliche Möglichkeit, dass der aktuelle Silberpreis nicht seine industrielle und wirtschaftliche Bedeutung widerspiegelt.
Der Nutzen von Silber geht über den Status als reines Edelmetall hinaus. In dieser Hinsicht wird es jetzt in medizinischen Geräten, Solarmodulen, Elektronik und weiteren industriellen Anwendungen eingesetzt. Angesichts der wachsenden Nachfrage können selbst kleine Versorgungsspitzen aufgrund des begrenzten oberirdischen Angebots erhebliche Auswirkungen haben.
Begrenzte Angebotsbeschränkungen lösen bei steigender Nachfrage das Risiko eines Marktschocks aus
Unter Berücksichtigung dieser Dynamik könnte Silber im Vergleich zu Gold relativ empfindlich auf massive Angebotsschocks reagieren. Ein weiterer Faktor, der sich auf den Silbermarkt auswirkt, ist die begrenzte Geschwindigkeit, mit der nach Tausenden von Stunden Exploration neues Angebot in Umlauf gebracht wird. Diese Langsamkeit erhöht die Wahrscheinlichkeit eines potenziellen Angebotsrückgangs in Phasen steigender Nachfrage.
Entsprechend David BatemanAuch der Silberaktienmarkt weist ein über Produkte und Branchen verteiltes Angebot auf. Aus diesem Grund sind die derzeitigen Goldreserven relativ knapp. Ungeachtet des Preisunterschieds können Gold und Silber jedoch im Hinblick auf ihre Rolle in Industrie, Technologie und Finanzen die gleiche Bewertung haben. Selbst dann besteht immer noch Unsicherheit darüber, ob Silber angesichts des großen Marktungleichgewichts den gleichen Wert wie Gold erlangen wird.

