Im Sepolia-Testnetz von Arbitrum kam es zu einem teilweisen Ausfall, wobei die Blockproduktion aufgrund eines vermuteten Problems in der Kerninfrastruktur von Nitro für mehrere Stunden unterbrochen wurde.
In einem von den Arbitrum-Entwicklern geteilten Update sagte das Team Die Blockproduktion wurde vorübergehend unterbrochen nachdem eine potenzielle Blockdivergenz im Zusammenhang mit Nitro, der Ausführungsmaschine des Netzwerks, identifiziert wurde.
Das Team arbeitet derzeit an einem Infrastruktur-Update, wobei eine neue Nitro-Version voraussichtlich den normalen Betrieb wiederherstellen wird.
Die Testnet-Aktivität ist eingefroren, da die Blöcke nicht weiter voranschreiten
Daten aus der Die Entscheidung des Grabesforschers zeigt, dass seit etwa 3–4 Stunden keine neuen Transaktionen verarbeitet wurden. Dies bestätigt, dass das Netzwerk nicht nur verzögert, sondern vollständig blockiert ist.

Die zuletzt aufgezeichneten Stapel und Transaktionen sind mit einem Zeitstempel versehen, der mehrere Stunden zurückliegt, und der Explorer zeigt an, dass er immer noch „neue Transaktionen scannt“ und keine neue Aktivität aufweist. Dies deutet darauf hin, dass die Kette während des Ausfalls praktisch aufgehört hat, sich weiterzubewegen.
Nitro-Problem verursacht Blockdivergenz
Nach Angaben des Teamsdie Grundursache scheint mit Nitro, dem zentralen Skalierungs- und Ausführungssystem von Arbitrum, zusammenzuhängen.
Blockdivergenz tritt auf, wenn sich Knoten über den Zustand der Kette nicht einig sind, was einen Konsens verhindert und die Blockproduktion stoppt. In solchen Fällen werden Netzwerke normalerweise angehalten, um Inkonsistenzen oder weitere Fehler zu vermeiden, während ein Fix vorbereitet wird.
Arbitrum sagte, dass zum jetzigen Zeitpunkt keine Maßnahmen seitens der Infrastrukturanbieter erforderlich seien. Dennoch müssen Knotenbetreiber ein Upgrade durchführen, sobald eine gepatchte Nitro-Version veröffentlicht wird.
Den Entwicklern wurde geraten, die Tests zu unterbrechen
Der Ausfall betrifft hauptsächlich Entwickler, die das Sepolia-Testnetz für Vertragsbereitstellung und -tests nutzen.
Arbitrum hat Entwicklern Folgendes empfohlen:
- Unterbrechen Sie zeitkritische Tests
- Erwägen Sie bis zur Genesung alternative Umgebungen
Auch Infrastrukturanbieter, darunter Validatoren und RPC-Betreiber, wurden gewarnt, dass sie mit einem blockierten Kettenkopf rechnen müssen, bis die Blockproduktion wieder aufgenommen wird.
Es sind keine Gelder gefährdet, da das Mainnet davon unberührt bleibt.
Das Team betonte, dass keine Benutzergelder gefährdet seien, da das Problem auf die Sepolia-Testnetzumgebung beschränkt sei.
Während Testnet-Ausfälle keine Auswirkungen auf die Ressourcen der Live-Benutzer haben, können sie Entwicklungsabläufe stören und zugrunde liegende Infrastrukturrisiken in Kernsystemen aufzeigen.
Die Wiederherstellung ist im Gange, ein Update wird erwartet
Arbitrum gab an, das Problem aktiv zu untersuchen und eine neue Nitro-Version zu veröffentlichen, um die Divergenz zu beheben und die Blockproduktion wieder aufzunehmen.
Weitere Aktualisierungen werden erwartet, während das Team Fortschritte bei der Wiederherstellung des normalen Netzwerkbetriebs macht.
Abschließende Zusammenfassung
- Das Sepolia-Testnetz von Arbitrum ist seit Stunden eingefroren, und aufgrund einer Blockdivergenz im Zusammenhang mit Nitro wurden keine neuen Transaktionen verarbeitet.
- Zwar sind keine Gelder gefährdet, doch der Ausfall unterstreicht, wie zentrale Infrastrukturprobleme die Blockchain-Aktivität vollständig zum Erliegen bringen können, selbst in kontrollierten Umgebungen

