Monatelang wurde Bitcoin von großen Finanzinstituten stark unterstützt, insbesondere durch Spot Bitcoin [BTC] ETFs. Viele glaubten, dass dies dem Markt Stabilität bringen würde. Aber dieser Glaube wird jetzt auf die Probe gestellt.
Am 24. Februar fiel Bitcoin unter die wichtige Marke von 63.000 US-Dollar. Gleichzeitig wurden die ETFs, die die Preise stützen sollten, zu den größten Verkäufern.
Allein am 23. Februar haben Anleger 203,8 Millionen US-Dollar aus diesen Fonds abgezogen.
Dieser Ausfluss zeigt bis auf wenige Ausnahmen hier und da eine echte Verhaltensänderung. Der Verkauf erfolgt nicht mehr hauptsächlich über kleine Einzelhändler. Nun steigen auch große Institutionen aus ihren Positionen aus.
Es erübrigt sich zu erwähnen, dass es sich dabei um dieselben Spieler handelte, die einst als langfristige Titelverteidiger galten.
Wie hat der Bitcoin-Preis die Stimmung verändert?
Mit Bitcoin Jetzt Handel Fast 50 % unter seinem Höchststand von 126.000 US-Dollar im Oktober 2025, hat sich die Stimmung geändert.
Die aktuelle Verkaufswelle ist ein deutlicher Bruch mit dem, was wir in den letzten zwei Jahren erlebt haben. Als Anfang 2024 Spot-Bitcoin-ETFs in den USA auf den Markt kamen, wurden sie schnell zum Haupttreiber eines der stärksten Bullenläufe in der Geschichte der Kryptowährungen.
In diesem Zeitraum wurde Bitcoin stieg an von rund 40.000 US-Dollar auf einen Höchststand von 126.000 US-Dollar, was einem Anstieg von mehr als 220 % entspricht. Diese Rallye war vor allem darauf zurückzuführen, wie einfach diese ETFs Großanlegern den Kauf von Bitcoin ermöglichten.
Doch im Jahr 2026 hat sich die Situation geändert.
Eine Möglichkeit, den Schaden zu erkennen, ist der durchschnittliche Kaufpreis der ETF-Investoren. Derzeit liegt dieser Durchschnitt bei etwa 84.100 US-Dollar. Da Bitcoin um die 68.000-Dollar-Marke kämpft, müssen die meisten ETF-Inhaber mit Verlusten von etwa 20 % rechnen.
Was ist im Februar passiert?
Obwohl es am 20. Februar einen kurzen Moment der Hoffnung gab, war am 23. Februar klar, dass der Verkaufsdruck immer noch stark war.
Noch am selben Tag zogen die Anleger Millionenbeträge ab, und die Verkäufe waren nicht gleichmäßig verteilt. Ein wichtiges Signal kam vom IBIT ETF von BlackRock, der mehr als die Hälfte aller Abflüsse ausmachte.
Der HODL ETF von VanEck war mit Zuflüssen in Höhe von 6,4 Millionen US-Dollar der einzige, der frisches Geld verzeichnete. Dies deutet darauf hin, dass eine kleine Gruppe von Anlegern glaubt, dass Preise unter 70.000 US-Dollar eine gute Kaufgelegenheit darstellen. Derzeit sind ihre Käufe jedoch zu gering, um den Gesamttrend zu ändern.
Am selben Tag, Ethereum [ETH] Auch bei ETFs kam es zu heftigen Verkäufen. An nur einem Tag blieben von diesen Mitteln 49,5 Millionen US-Dollar übrig.
Der größte Teil davon stammte von der ETHA von BlackRock, die allein 45,4 Millionen US-Dollar an Abhebungen verzeichnete. Kleinere Abflüsse wurden auch von VanEck und Fidelity beobachtet.
Unter der Decke findet ein Wandel statt
Allerdings bricht nicht alles auseinander.
Während Bitcoin und Ethereum ETFs verlieren Geld, Solana [SOL] ETFs verzeichnen neue Zuflüsse. Am 23. Februar verlor Bitcoin Hunderte Millionen Solana Die Fonds gewannen 8 Millionen US-Dollar. Der Großteil davon stammte von Bitwises BSOL, das 6,3 Millionen US-Dollar einbrachte.
In der Zwischenzeit Ripple [XRP] ETFs zeigen überhaupt keine Bewegung. Sowohl am 20. als auch am 23. Februar gab es null Nettozu- oder -abflüsse. Das legt nahe XRP Die Anleger warten am Rande und sind sich der Marktrichtung nicht sicher.
Daher ist im weiteren Verlauf des Jahres 2026 das wichtigste Signal, das es zu beobachten gilt, nicht nur der Preis, sondern auch die ETF-Flüsse.
Damit sich Bitcoin und Ethereum schließlich stark erholen können, muss sich die aktuelle Verkaufswelle verlangsamen und schließlich aufhören. Alles in allem wird die nächste Phase davon abhängen, ob der Verkauf nachlässt oder sich weiter beschleunigt.
Abschließende Zusammenfassung
- Sechs aufeinanderfolgende Wochen mit ETF-Abflüssen mit einigen Ausnahmetagen zeigen, dass es sich hierbei nicht um Panikverkäufe handelt; Es handelt sich um eine nachhaltige Verhaltensänderung.
- Die großen Abflüsse von BlackRock signalisieren, dass selbst die stärksten institutionellen Anleger nicht vor Marktstress gefeit sind.


