Ein wichtiges Preisniveau bereitet Bitcoin Probleme – und On-Chain-Daten könnten erklären, warum.
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Der realisierte Preis begrenzt die Rallye
Die 75.000-Dollar-Marke ist nicht nur eine runde Zahl Bitcoin Händler. Er liegt im unteren Bereich dessen, was Analysten den „realisierten On-Chain-Preis der Händler“ nennen – eine Kennzahl, die den Durchschnittspreis verfolgt, zu dem aktive Marktteilnehmer ihre Münzen zuletzt bewegt haben.
Entsprechend CryptoQuant Forschungsleiter Julio Moreno sagte, dass diese Band in Bärenmärkten in der Vergangenheit als Begrenzung fungierte und nun offenbar dasselbe tut.
Bitcoin testete auf Coinbase innerhalb von 24 Stunden dreimal die 75.000-Dollar-Marke und wurde jedes Mal zurückgedreht.
Die Kundgebung selbst war real. Bitcoin stieg im März um etwa 12 % und erreichte am 17. März ein Sechs-Wochen-Hoch von rund 76.000 US-Dollar. Doch die Dynamik ist genau dort ins Stocken geraten, wo Analysten gewarnt hatten.
Große Einlagen strömen in die Börsen
Was den Stand noch bedeutsamer macht, ist das, was sich hinter den Kulissen abspielt. Am 16. März stiegen die stündlichen Bitcoin-Zuflüsse zu zentralen Börsen auf 6.100 BTC – der höchste einstündige Wert seit dem 20. Februar.
Daten zeigen, dass über 60 % dieser Gesamteinlagen auf große Einlagen entfielen, der größte Anteil seit Mitte Oktober 2025.
Wenn Händler Bitcoin an Börsen bringen, bedeutet das normalerweise eines: Sie bereiten sich auf den Verkauf vor. Moreno sagte, dass Spitzen bei großen Deviseneinlagen in der Vergangenheit mit zunehmendem Verkaufsdruck verbunden seien.
Der Zeitpunkt – genau zu dem Zeitpunkt, als Bitcoin auf Widerstand stieß – ist schwer zu ignorieren.
Die Frage ist nun, ob dieser Verkaufsdruck ausreichen wird, um die Preise wieder nach unten zu drücken, oder ob die Käufer ihn absorbieren und die 75.000-Dollar-Marke durchbrechen werden.
Fed-Entscheidung erhöht die Marktunsicherheit
Die umfassenderen finanziellen Bedingungen sorgen für eine weitere Ebene der Komplexität. Die Federal Reserve wird voraussichtlich am Mittwoch ihre Zinsentscheidung bekannt geben, und auf der Grundlage von CME-Futures rechnen Händler mit einer Wahrscheinlichkeit von 98,9 %, dass die Zinssätze dort bleiben, wo sie sind – mit einer Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung von nur 1,1 %.
Aber die Beibehaltung der Zinssätze dürfte nicht der marktbewegendste Teil der Ankündigung sein. Berichte weisen darauf hin Federal Reserve könnte unter Berufung auf laufende Zinssenkungen signalisieren, dass es im Jahr 2026 überhaupt keine Zinssenkungen geben wird Inflation Bedenken und die Folgen des US-Iran-Krieges. Solche Leitlinien belasten tendenziell Risikoanlagen.
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Die härtere Mauer liegt noch vor uns
Selbst wenn es Bitcoin mit genügend Überzeugung gelingt, die 75.000-Dollar-Marke zu überwinden, wartet weiter oben noch ein weiteres Hindernis.
Der vollständige realisierte Preis – der den durchschnittlichen Break-Even-Wert für aktive Händler widerspiegelt – liegt derzeit bei etwa 84.700 US-Dollar. Diese Zahl wirkte sowohl im Oktober als auch im Januar als Widerstand.
Es wäre ein Anfang, 75.000 US-Dollar freizumachen. Auf 84.700 US-Dollar zu kommen, wäre eine ganz andere Herausforderung.
Ausgewähltes Bild von West Coast Trial LawyersDiagramm von TradingView

