Die letzte Februarwoche ist da und der Kryptomarkt steht immer noch unter Druck. Es kämpft weiterhin, und das ist klar reflektiert in den neuesten ETF-Daten.
Bitcoin-ETFs verzeichneten diese Woche Abflüsse in Höhe von 315,9 Millionen US-Dollar, wobei 303,5 Millionen US-Dollar aus dem IBIT von BlackRock stammten. Unterdessen zog der BTC Mini ETF von Grayscale 36 Millionen US-Dollar an und bot vorsichtigen Anlegern ein kostengünstigeres Bitcoin-Engagement.
Bitcoin-ETF-Analyse
Laut Farside Investors DatenMitte Februar war eine harte Zeit für Bitcoin [BTC] ETFs, da Großanleger drei Tage hintereinander Geld abzogen.
Der Verkauf begann am 17. Februar, als der Markt einen Abfluss von 104,9 Millionen US-Dollar verzeichnete.
Der größte Teil davon stammte aus dem IBIT von BlackRock, das allein 119,7 Millionen US-Dollar verlor. Der BTC Mini ETF von Grayscale versuchte, dies mit 36 Millionen US-Dollar an neuem Geld auszugleichen, aber insgesamt waren die Anleger immer noch auf dem Weg zum Ausstieg.
Die Situation verschlechterte sich in den nächsten zwei Tagen. Am 18. Februar stiegen die Abflüsse auf 133,3 Millionen US-Dollar.
Am 19. Februar stiegen sie dann erneut auf 165,8 Millionen US-Dollar. Erneut führte BlackRock den Verkauf an, wobei an diesem Tag 164,1 Millionen US-Dollar das IBIT verließen.
Aber am Ende der Woche änderten sich die Dinge.
Am 20. Februar verzeichneten die Bitcoin-ETFs mit Nettozuflüssen in Höhe von 88,1 Millionen US-Dollar endlich wieder Geldzuflüsse. Auch IBIT kehrte seinen Trend um und wurde mit einem Plus von 64,5 Millionen US-Dollar zum größten Beitragszahler.
Das Altcoin-Paradoxon
Während Bitcoin-ETFs die meiste Aufmerksamkeit erregten, ist der Altcoin Der ETF-Markt erzählte eine ganz andere Geschichte darüber, was Großanleger derzeit bevorzugen.
Ethereum gefolgt ein ähnliches Muster wie Bitcoin, zeigte jedoch weniger Schwäche. Am 17. Februar begann die Woche gut mit 48,6 Millionen US-Dollar an neuen Zuflüssen, die hauptsächlich auf den ETHA-Fonds von BlackRock zurückzuführen waren.
Diese positive Dynamik hielt jedoch nicht lange an. Bis zum 19. Februar Ethereum [ETH] ETFs verzeichneten einen enormen Abfluss von 130,1 Millionen US-Dollar. Davon kamen fast 97 Millionen US-Dollar allein von BlackRock.
Die Situation endete am 20. Februar, als ETH-ETFs null Nettozuflüsse verzeichneten, was bedeutete, dass kein neues Geld einging und auch nichts übrig blieb.
Solana ist eine Ausnahme
Im Gegensatz dazu wurde Solana zur ersten Wahl für institutionelle Anleger. Trotz der Vorsicht des Marktes haben sich die Solana-ETFs durchgesetzt stetig Zuflüsse seit dem 9. Februar.
Zwischen dem 17. und 20. Februar Solana [SOL] zog weiterhin stetige Zuflüsse an. Der Höhepunkt war am 19. Februar, als an einem einzigen Tag 6 Millionen US-Dollar in das Ökosystem gelangten.
Beim wöchentlichen Gesamtvolumen lag Bitwise mit 11,7 Millionen US-Dollar an der Spitze, während der BSOL-Fonds von BlackRock die Rallye mit konstanten täglichen Zuflüssen unterstützte.
Gleichzeitig ist die Welligkeit [XRP] ETF-Markt zeigte ein sehr vorsichtiger Ansatz. Es begann ruhig und verzeichnete am 18. Februar einen kleinen Rückgang um 2,21 Millionen US-Dollar.
Am 19. Februar erholte es sich kurzzeitig mit Zuflüssen in Höhe von 4,05 Millionen US-Dollar, doch dies hielt nicht an. Am 20. Februar verlangsamte sich die Aktivität wieder und sank auf nahezu Null.
Was gibt es noch?
Insgesamt wird der Krypto-ETF-Markt immer gespaltener. Bitcoin und Ethereum stehen stärker unter Druck, während neuere Vermögenswerte wie Solana an Dynamik gewinnen.
Dieser Wandel wurde am 17. Februar deutlich, als T. Rowe Price angekündigt plant einen aktiven Krypto-ETF, der nicht nur Bitcoin und Ethereum umfasst, sondern auch Litecoin [LTC]Solana und Cardano [ADA].
Dieser Schritt ist wichtig, weil er zeigt, dass große Finanzunternehmen Kryptowährungen mittlerweile als ernstzunehmenden Investitionsbereich betrachten. Anstatt es als riskantes Experiment zu betrachten, entwickeln sie starke Produkte, die mehrere digitale Assets umfassen.
Abschließende Zusammenfassung
- Starke Abflüsse aus dem IBIT von BlackRock deuten darauf hin, dass die Institute in unsicheren wirtschaftlichen Bedingungen das Risiko reduzieren.
- Insgesamt wird der Krypto-ETF-Markt stärker segmentiert, wobei unterschiedliche Vermögenswerte unterschiedliche Arten von Anlegern anziehen.


