Der Preis von Bitcoin hat sich nach der jüngsten Volatilität stabilisiert, was darauf hindeutet, dass die schlimmsten Marktturbulenzen möglicherweise hinter den Anlegern liegen.
Nach einem heftigen Ausverkauf am Wochenende, der Bitcoin von rund 75.000 US-Dollar auf Tiefststände von etwa 67.000 US-Dollar trieb, erholte sich der digitale Vermögenswert, unterstützt durch Anzeichen konstruktiver Gespräche zwischen den USA und Iran und nachlassendem Verkaufsdruck von ETFs und Langzeitinhabern.
Obwohl die Kryptowährung die Woche mit einem Minus von etwa 6 % beendete, zeigt sie in ihrem aktuellen Bereich Widerstandsfähigkeit.
Forschung von K33 Highlights dass Bitcoin in den letzten Wochen seitwärts zwischen 60.000 und 75.000 US-Dollar gehandelt wurde, ein Muster, das oft mit Markttiefs zusammenhängt.
K33-Forschungsleiter Vetle Lunde stellte fest, dass diese Konsolidierung eine Stabilisierung sowohl der börsengehandelten Produktströme als auch des langfristigen Verhaltens der Inhaber widerspiegelt. „Da der Bitcoin-Handel unter 100.000 US-Dollar liegt, neigen weniger Anleger dazu, ihre Positionen zu verlassen, was dazu beiträgt, die Preise zu verankern“, sagte Lunde.
Seit Ende Februar haben sich die ETF-Zuflüsse leicht positiv entwickelt, was ein Ende der intensiven Ausschüttungsphase signalisiert, die nach den Allzeithochs im Oktober begann.
Mittlerweile steigt das über sechs Monate gehaltene Angebot wieder an, was die strukturelle Stabilität des Marktes stärkt.
Die allgemeinen finanziellen Bedingungen bleiben ungewiss Aufstand Ölpreise, Geopolitische Spannungen im Nahen Ostenund eine restriktivere Federal Reserve, die den Risikoappetit einschränkt. Das offene Interesse an Bitcoin-Perpetual-Swaps bewegt sich in der Nähe von Jahrestiefs, die Finanzierungsraten bleiben negativ und die institutionelle Beteiligung war gedämpft.
Dennoch beschreibt K33 das Umfeld als konstruktiv. Reduzierter Verkaufsdruck, stabilisierte Ströme und schwankende Preisbewegungen deuten darauf hin, dass Bitcoin möglicherweise aus einer Verteilungsphase in Richtung eines potenziellen Tiefpunkts übergeht.
Für mittel- und langfristige Anleger könnte das aktuell niedrige Niveau von 70.000 US-Dollar einen attraktiven Einstiegspunkt darstellen, auch wenn die makroökonomische Unsicherheit das Aufwärtspotenzial kurzfristig begrenzt hält.
Was ist im Iran los?
Die Verhandlungen zwischen Iran, den Vereinigten Staaten und Israel dauern an, bleiben jedoch indirekt und ungewiss.
Die USA haben vorbringen ein mehrstufiger Vorschlag, der darauf abzielt, den aktuellen Konflikt zu beenden, wichtige Schifffahrtsrouten wie die Straße von Hormus wieder zu öffnen und die Atom- und Raketenprogramme Irans einzuschränken.
Die Gespräche werden über Länder wie Oman und andere vermittelt Pakistan anstatt persönlich durchgeführt zu werden.
US-Beamte sagen, es gebe Fortschritte und die Gespräche seien produktiv. Allerdings Iran bestreitet öffentlich, dass formelle Verhandlungen stattfindenwährend die Rückkanalkommunikation weiterhin bestätigt wird.
Dies spiegelt eine gemeinsame Strategie wider, bei der Iran es vermeidet, im Inland Zugeständnisse zu machen, sich aber weiterhin diplomatisch engagiert.
Es bestehen weiterhin große Meinungsverschiedenheiten. Iran fordert ein Ende der Militäraktionen, Sicherheitsgarantien und Entschädigungen und lehnt Beschränkungen seines Raketenprogramms ab. Die USA drängen unterdessen auf Beschränkungen der nuklearen Aktivitäten Irans.
Die Situation bleibt instabil, da Diplomatie und militärische Aktivitäten gleichzeitig stattfinden.
Zum Zeitpunkt des Schreibens beträgt der Bitcoin-Preis 70.800 US-Dollar.

